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Zuletzt aktualisiert: 06.10.2008 um 10:49 UhrKommentare

Japan: Katzen-Stationsvorsteherin Tama bringt Millionenumsätze

Kein Scherz: Katze "Tama" ist seit Anfang des vergangenen Jahres die Stationsvorsteherin einer Bahnstation. Die Charmante Samtpfote mit Dienstkappe bringt Millionenbeträge und entpuppt sich jetzt als Goldesel.

"Tama" hat alles im Griff

Foto © AP"Tama" hat alles im Griff

Stationsvorsteherin Tama ist in Japan die Attraktion: Seit die staatliche Eisenbahn die charmante Katze im Jänner 2007 zur Vorsteherin der unbemannten Kishi-Bahnstation in Kinokawa ernannte, hat sich ihr Ruhm bis in die letzten Ecken Japans herumgesprochen.

Millionenumsatz. Tama hat inzwischen Geldströme im Gesamtwert von 1,1 Milliarden Yen (7,58 Millionen Euro) in Bewegung gesetzt, wie eine am Wochenende veröffentlichte Studie ergab. Tausende Fans buchten Tickets für die Kishigawa-Linie, um sich die Kuschelkatze mit ihrer Dienstkappe aus der Nähe anzusehen.

Fakten

Katzen gelten in Japan als Glücksbringer.

Steile Karriere. Zu den Tickets der geschätzten 55.000 Zugreisenden kommen Erlöse aus Kinderbüchern, einem Fernsehauftritt und Werbeartikeln. Allein der TV-Auftritt habe 280 Millionen Yen eingebracht, rechnete Wirtschaftsprofessor Katsushiro Miyamoto vor. Tama stammt von einer streunenden Straßenkatze ab und wurde von einem Reinigungsangestellten zu dem Bahnhof gebracht, als dort noch menschliche Stationsvorsteher Dienst taten.

Der Krämer Toshiko Koyama zog die Vierbeinerin auf, die im rechten Moment zur Stelle war, als die menschlichen Vorsteher ihre Dienstkappen an den Nagel hängen mussten.


Wirtschaftliches

Die Kishikawa-Strecke wurde zuletzt nur noch von 1,9 Millionen Fahrgästen jährlich befahren. Nach "Tamas" Amtsantritt im vergangenen Jahr stieg die Zahl wieder um zehn Prozent auf 2,1 Millionen.

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