Japan: Katzen-Stationsvorsteherin Tama bringt Millionenumsätze
Kein Scherz: Katze "Tama" ist seit Anfang des vergangenen Jahres die Stationsvorsteherin einer Bahnstation. Die Charmante Samtpfote mit Dienstkappe bringt Millionenbeträge und entpuppt sich jetzt als Goldesel.

Foto © AP"Tama" hat alles im Griff
Stationsvorsteherin Tama ist in Japan die
Attraktion: Seit die staatliche Eisenbahn die charmante Katze im
Jänner 2007 zur Vorsteherin der unbemannten Kishi-Bahnstation in
Kinokawa ernannte, hat sich ihr Ruhm bis in die letzten Ecken Japans
herumgesprochen.
Millionenumsatz.
Tama hat inzwischen Geldströme im Gesamtwert von 1,1 Milliarden
Yen (7,58 Millionen Euro) in Bewegung gesetzt, wie eine am Wochenende
veröffentlichte Studie ergab. Tausende Fans buchten Tickets für die
Kishigawa-Linie, um sich die Kuschelkatze mit ihrer Dienstkappe aus
der Nähe anzusehen.
Fakten
Katzen gelten in Japan als Glücksbringer.
Steile Karriere.
Zu den Tickets der geschätzten 55.000 Zugreisenden kommen Erlöse
aus Kinderbüchern, einem Fernsehauftritt und Werbeartikeln. Allein
der TV-Auftritt habe 280 Millionen Yen eingebracht, rechnete
Wirtschaftsprofessor Katsushiro Miyamoto vor. Tama stammt von einer
streunenden Straßenkatze ab und wurde von einem
Reinigungsangestellten zu dem Bahnhof gebracht, als dort noch
menschliche Stationsvorsteher Dienst taten.
Der Krämer Toshiko Koyama
zog die Vierbeinerin auf, die im rechten Moment zur Stelle war, als
die menschlichen Vorsteher ihre Dienstkappen an den Nagel hängen
mussten.
Features
Wirtschaftliches
Die Kishikawa-Strecke wurde zuletzt nur noch von 1,9 Millionen Fahrgästen jährlich befahren. Nach "Tamas" Amtsantritt im vergangenen Jahr stieg die Zahl wieder um zehn Prozent auf 2,1 Millionen.





