Winziger Nachwuchs bei den Echsen im Haus des Meeres
Ihre Lieblingsspeise sind Obstfliegen, und sie selbst sind die neuen Besucherlieblinge im Wiener Haus des Meeres: Nach monatelanger Wartezeit ist gleich bei zwei Echsenarten zahlreich Nachwuchs geschlüpft.

Foto © APAEin Pantherchamäleon-Baby sitzt auf einem Finger
Nachwuchs im Haus des Meeres: Für die Pfleger bedeutet das jede Menge Arbeit. Die winzigen Pantherchamäleon-Babys werden sogar stündlich händisch getränkt und gefüttert.
Das Pantherchamäleon-Weibchen hatte zu Beginn des Jahres rund 35 winzige Eier gelegt. Die künstliche Bebrütung war aufwendig, weil die jahreszeitlichen Schwankungen der Heimat dieser aus Madagaskar stammenden Echsenart simuliert werden mussten. Nach mehreren Regen- und Trockenzeiten sind die zunächst kaum einen Zentimeter großen Echsen geschlüpft. Von Anfang an fangen sie mit ihrer Schleuderzunge zielsicher kleinste Beute wie Obstfliegen. Dank der stündlichen Zuwendung durch die Pfleger sind sie mittlerweile schon zwei Zentimeter groß.
Die sehr seltene Krokodilschwanzhöckerechse hat ihren Nachwuchs fast ein ganzes Jahr lang im Mutterleib ausgetragen. Jetzt sind zwölf gesunde Jungtiere zur Welt gekommen. 2011 hatte sie mit sechs Babys schon einmal für Nachwuchs gesorgt.












