Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Juni 2013 05:25 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Home » Tiere
Viper rettete sich in Büro Rohes Fleisch: Hygiene ist wichtig Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Tiere Nächster Artikel Viper rettete sich in Büro Rohes Fleisch: Hygiene ist wichtig
Zuletzt aktualisiert: 04.10.2012 um 05:11 UhrKommentare

Freispruch für einen flügellahmen Kakudu

Fünf Jahre dauerte der skurrile Rechtsstreit um einen Kakadu. Jetzt gibt es ein Urteil: Der Vogel ist kerngesund. Die Klage wurde abgewiesen. Von Claudia Beer-Odebrecht.

"Seppi" drehte eine Runde und legte prompt eine Bruchlandung hin

Foto © Kleine Zeitung/Helmuth Weichsebraun"Seppi" drehte eine Runde und legte prompt eine Bruchlandung hin

Europaweit hat der ungewöhnliche Rechtsstreit um einen Rabenkakadu für Schlagzeilen gesorgt. Ein Däne war vor Gericht gezogen, weil ihm ein Villacher Züchter einen angeblich gichtkranken, flügellahmen Kakadu verkauft hatte. Als Entschädigung für das kranke Tier wollte er vom Kärntner 12.000 Euro haben.

Nach fünf (!) Jahren Prozess am Landesgericht Klagenfurt - der Vogel musste sogar bei Gericht vorfliegen - hat Richter Johann Baumgartner jetzt ein Urteil gefällt: "Die Klage des dänischen Züchters wurde abgewiesen", bestätigt Gerichtssprecher Martin Reiter. "Weil der Vogel vollkommen gesund ist."

2007 übergab der Villacher Züchter "Seppi" im Rahmen eines Tauschgeschäftes an den Dänen. Das seltene Tier hat im gesunden Zustand einen Wert von rund 12.000 Euro. Bald danach klagte der Däne, "Seppi" leide im linken Flügel an chronischer Gicht und könne daher nur mehr schief fliegen. Er sei also für die Zucht völlig untauglich. Der Villacher beteuerte, das schwarze Männchen sei bei der Übergabe völlig in Ordnung gewesen. Die beiden Streithähne trafen sich daraufhin vor Gericht. Es fanden mehrere Verhandlungen statt.

Vorfliegen

Höhepunkt des skurrilen Streits: 2010 wurde "Seppi" vorgeladen und musste von Dänemark "eingeflogen" werden. Bevor der vom Gericht angeordnete Flug unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand, drehte der sichtbar gestresste "Seppi" vor den versammelten Medien einige Runden - und legte prompt eine Bruchlandung hin. Der Gerichts-Flug wurde übrigens mit einer Spezialkamera festgehalten!

Den Dänen kommt der lange Prozess teuer zu stehen: "Allein dem Beklagten muss er jetzt 17.705 Euro überweisen", sagt Reiter. Hinzu kommen die eigenen Kosten (rund 20.000 Euro) - alles wegen eines Vogels.

CLAUDIA BEER-ODEBRECHT

Das rat ich Tier

Foto: KLZ: Jürgen Fuchs/Kathrin Reibnegger

Ihre Ansprechpartnerin in tierischen Anliegen: Alice Samec

 

A(meise) bis Z(ebra) im Fotoklick

Zu Besuch beim Almvieh am Greim 

Zu Besuch beim Almvieh am Greim

 

KLEINE.tv

Rote Karte: Fußballer wirft Hund über Zaun

Tierschützer in Argentinien und weltweit sind schockiert. Ein Fußballpro...Noch nicht bewertet



Ratgeber

Foto: KLZ/Marija Kanizaj

Exklusiv im Vorteilsclub: Das Buch "Mein Hund - Der Ratgeber für ein ganzes Hundeleben". In allen Büros der Kleinen Zeitung um nur 9,90 Euro erhältlich oder hier online gleich bestellen!

 

Broschüre

Foto: Verein Tierschutz macht Schule

Sind Sie unsicher im Umgang mit Hunden? Ratschläge und Anregungen von Experten zu diesem Thema finden Sie in der kostenlosen Broschüre "Hunde sicher verstehen" vom Verein "Tierschutz macht Schule".



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang