Nachwuchs bei den "Mini-Kamelen" in Schönbrunn
Der jüngste Nachwuchs bei den "Mini-Kamelen" im Wiener Tiergarten Schönbrunn hat eine Punktlandung hingelegt: Vikunja-Weibchen Gisela hat genau wie im vergangenen Jahr am 18. September ein Jungtier zur Welt gebracht.

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Die kleinste Kamelrasse der Welt hält sich bei der Nachwuchsplanung offenbar an einen strikten Zeitplan, scherzte Zoodirektorin Dagmar Schratter.
„Das Kleine springt bereits aufgeweckt durch den Südamerika-Park. Die ersten vier bis sechs Monate wird es gesäugt, bereits nach wenigen Tagen frisst es aber auch Gras und Heu“, berichtete Schratter am Donnerstag. Das Geschlecht des Jungtieres konnten die Tierpfleger noch nicht erkennen.
Passend zu den herbstlichen Temperaturen trägt das „Mini-Kamel“ einen „flauschigen Wollpulli“. Ihr außerordentlich feines Fell schützt die Vikunjas in den südamerikanischen Anden, wo sie in Höhen bis zu 5.500 Metern heimisch sind, gegen die raue Witterung. Ihre Wolle gilt als die teuerste der Welt. In der Vergangenheit wurden Vikunjas deswegen fast ausgerottet. Heute zählen sie mit rund 350.000 Tieren im Freiland nicht mehr zu den bedrohten Arten.












