Forscher hoffen, Mammut klonen zu können
In Sibirien stießen Forscher auf gefrorene Haare, Weichgewebe und Knochenmark eines Wollhaarmammuts. Enthält der Fund lebende Mammut-Zellen, wäre es möglich, das ausgestorbene Tier zu klonen.

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Sensationsfund in Sibirien: Wissenschafter sind auf gefrorene Fragmente eines Wollhaarmammuts gestoßen, das womöglich lebende Zellen enthält. Damit stiege die Chance, das ausgestorbene Tier klonen zu können.
Die Föderale Universität Nord-Ost teilte am Dienstag mit, ein internationales Forscherteam habe bei einer Sommerexpedition in einer Tiefe von 100 Metern Haare, Weichgewebe und Knochenmark des Tieres gefunden. Expeditionschef Semjon Grigorjew sagte, eine Gruppe von koreanischen Forschern hoffe, lebende Zellen zu finden, um das Tier klonen zu können.
Der Onlinezeitung "Wsgljad" sagte Grigorjew, die Wissenschafter müssten zunächst Monate im Labor verbringen, um zu bestimmen, ob tatsächlich lebendes Zellmaterial dabei sei. Das Mammut starb vor 10.000 Jahren aus. Forscher haben in der Vergangenheit Mammutkörper entdeckt, aber niemals lebende Zellen des Tieres.











