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    Zuletzt aktualisiert: 26.07.2012 um 05:15 UhrKommentare

    Aufmarsch der giftigen "Kärntner"

    In Kärnten gibt es einige Gifttiere. Aber besonnenes Verhalten schützt vor und nach einem Biss oder Stich. Und üblicherweise flüchten sie vor Menschen. Nur wenn sie sich verteidigen, beißen die Tiere zu. Von Elke Galvin.

    Kreuzotter

    Foto © APA/Dick Klees (Symbolbild)Kreuzotter

    Nach dem Schlangenbiss eines Bahnarbeiters vor einigen Wochen (die Kleine Zeitung berichtete) verzeichnet Reptilienexpertin Helga Happ verstärkt Anrufe von besorgten Menschen, die sich fragen, ob das Tier, das vor ihnen davonschlängelt, giftig ist. Es liegt am letzten Winter, dass man derzeit häufiger auf Schlangen trifft, erklärt Happ: "Der Winter hat die Tiere erschöpft. Es war lang sehr mild, sie blieben halb wach und zehrten ihr Nahrungsfett vorzeitig auf. Dann kamen der Frost und das kühle Frühjahr, das hat ihnen sehr zugesetzt. Jetzt liegen sie besonders gern in der Sonne und regenerieren sich."

    Happ beruhigt alle, die sich vor den Reptilien fürchten: "80 Prozent sind ungiftige Nattern." Und vor den beiden streng geschützten heimischen Giftschlangenarten Hornotter (auch Sandviper genannt) und Kreuzotter muss man sich auch nicht fürchten: "Üblicherweise fliehen sie vor uns Menschen. Nur wenn sie sich verteidigen, beißen die Tiere zu."

    Wichtigste Regel bei Begegnungen mit giftigen Tieren: "Sie in Ruhe lassen! Erstaunlich viele Wanderer wollen die Schlangen mit einem Stock vom Weg wegheben. Eine schlechte Idee."

    Auf Almen nicht barfuß gehen, rät sie weiter. Auf der Sonnseite von Bergen nicht einfach in Erd- oder Baumlöcher greifen. Und beim Preiselbeerklauben die niedrigen Büsche erst mit einem Stock leicht abklopfen. Die Schlange, die dort gern auf Beeren naschende Mäuse lauert, spürt die Vibrationen und flieht.

    Der letzte Tote

    "Abseits der Berge haben Schlangen am Bahndamm auf den warmen Steinen ihr Refugium", erklärt Happ. Dort hätten Menschen in der Regel nichts verloren und die Reptilien ihre Ruhe. "Bahnarbeiter wissen um die Gefahr und können Bisse in der Regel vermeiden", meint Happ. "Den letzten Toten durch eine Schlange in freier Natur gab es 1926 in Kärnten."

    Schlangen sind nicht die einzigen Gifttiere, die in Kärnten herumkreuchen, fleuchen oder schwimmen. Neben Spinnen und Skorpionen sind auch Feuersalamander und manche Kröten giftig. Sie sondern ihr Gift über Drüsen in der Haut ab. Happ erinnert sich an einen Hund: "Der starb, nachdem er einen Salamander ins Maul genommen hatte. Doch das ist sehr selten, denn sie schmecken scheußlich bitter."

    Abschreckend schaut die gelb-schwarze Wespenspinne aus, die durch die Klimaerwärmung immer häufiger in Kärnten zu sehen ist. Das Tier ist aber harmlos.

    Am meisten Tote pro Jahr gibt es in Kärnten weder durch Giftschlangen noch durch Skorpione, Spinnen, Salamander oder Kröten: Es sind die Bienen, Wespen und Hornissen, deren Gift Allergikern zum Verhängnis wird.

    ELKE GALVIN

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