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    Zuletzt aktualisiert: 10.07.2012 um 05:56 UhrKommentare

    "So landen wir bei anarchischen Zuständen"

    Werner Brugner, steirischer Landwirtschaftskammerdirektor, sieht die Bauern durch die Aktionen der Tierschutzaktivisten zu Unrecht an den Pranger gestellt.

    Werner Brugner ist Direktor der Landwirtschaftskammer

    Foto © LWKWerner Brugner ist Direktor der Landwirtschaftskammer

    In einem Rechtsstaat erübrigt sich jegliche Debatte, ob in fremdes Eigentum eingebrochen werden darf. Umso trauriger ist es, dass radikale Splittergruppen nächtens ungeniert in heimische Schweineställe eindringen und dort auch noch Tierleid anrichten. Mindestens 70 Ferkel sind zuletzt vermutlich durch Einbrüche in Schweinebetriebe ums Leben gekommen.

    Wer möchte schon von einem falschen Polizisten kontrolliert oder gar bestraft werden? Wer will zur nächtlichen Stunde in der Wohnung von Eindringlingen überrascht werden, die kontrollieren, ob Hunde, Katzen oder Papageien gut gehalten werden? Das ist zu Recht unvorstellbar. Würden immer mehr Bürgerinnen und Bürger die Gesetze so locker ignorieren, landen wir bei anarchischen Zuständen.

    Wir haben in Österreich klare Zuständigkeiten, wer was kontrolliert. So ist für die Inspektion des Tierschutzes die Bezirkshauptmannschaft verantwortlich. Missstände sanktioniert die Behörde richtigerweise kompromisslos. Auch die Landwirtschaftskammer deckt keine Verstöße gegen den Tierschutz. Daher ist es schon merkwürdig, dass bei nächtlichen Einbrüchen Pseudo-Tierschutzexperten feststellen wollen, ob Tiere auch gut gehalten werden. Warum wohl?

    Liegt es vielleicht daran, dass die wirklichen Absichten der Aktivisten ganz anders gelagert sind? Etwa durch vollkommen überspitzten Aktionismus öffentliche Aufmerksamkeit und Beifall zu erheischen, damit Geld in die Spendenkassa fließt?

    Das alles geht auf Kosten der 30.000 steirischen Tierhalterinnen und Tierhalter, die ihre Tiere sorgsam und tierschutzkonform halten und betreuen. Sie verdienen es nicht, ungerechtfertigt an den Pranger gestellt zu werden.


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