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    Zuletzt aktualisiert: 04.04.2012 um 11:54 UhrKommentare

    Rettungshund fraß vergiftete Wurst: Prämie ausgesetzt

    Eine unbekannte Person versuchte zwei Rettungshunde der Österreichischen Rettungshundebrigade mit einer Wurst zu vergiften. Border Collie überlebte nur knapp. Die Polizei jagt unbekannten Tierquäler, Ergreiferprämie für entscheidenden Hinweis wurde ausgesetzt.

    Diese Hündin kämpfte stundenlang um ihr Leben

    Foto © Österreichischen Rettungshundebrigade Diese Hündin kämpfte stundenlang um ihr Leben

    Unter starken Krämpfen schleppte sich am Montag die 14 Monate alte Hündin "Face" in die Wohnung ihrer Besitzerin (39) in Mooskirchen. Sofort brachte die Weststeirerin den Border Collie, der vom 17-jährigen Sohn bei der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) zum Rettungshund ausgebildet wird, zum Veterinärmediziner, wo eine Vergiftung festgestellt wurde.

    Giftattentat

    "Laut dem Tierarzt handelte es sich um ein Nervengift", sagt Johannes Klug, Landespressereferent des ÖRHB. Stundenlang kämpfte der Arzt um das Leben des Border Collies. Erst in den späten Abendstunden war klar, dass die Hündin das Giftattentat überlebt. Wären die Krämpfe des Tieres nur 30 Minuten später entdeckt worden, hätte es keine Rettung mehr gegeben, so Klug. Im Garten entdeckte die Besitzerin eine Wursthaut, die die Rettungshündin erbrochen hatte. Ein unbekannter Hundehasser dürfte zuvor eine vergiftete Wurst über den Zaun auf das Grundstück geworfen haben, direkt vor die Schnauze von "Face". Ihr Spielgefährte, der sieben Jahre alte Australian Shepherd "Cadoo" blieb verschont. Der fertig ausgebildete Rettungshund hatte von der Wurst nichts abbekommen, weil er sich zur Tatzeit im Haus befand.

    Laut einem Beamten der Polizei Söding, die den Fall bearbeitet, dürfte die Vergiftung von einem Organphosphat, wie es in etwa Schneckenkorn enthalten ist, ausgelöst worden sein. Derzeit gebe es keine Hinweise auf den Täter. Ein Motiv könnte gewesen sein, dass Einbrecher die Wachhunde beseitigen wollten.

    Prämie

    Dass diese Tat kein Einzelfall von Tierquälerei ist, weiß Andrea Swift, Geschäftsführerin des Verein Pfotenhilfe: "Immer öfter wird uns von ähnlichen Fällen berichtet." Um die Suche nach dem Täter voranzutreiben, setzt der Verein eine Ergreiferprämie von 500 Euro für den entscheidenden Hinweis aus. Hinweise an die nächste Polizeistelle oder per E-Mail direkt an den Verein Pfotenhilfe unter info@pfotenhilfe.org.

    RAINER BRINSKELLE

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