Kein Hund für Stubenhocker
Parson Russell Terrier müssen körperlich und geistig stets gefordert werden.

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Ein tierischer Filmstar erobert derzeit die Herzen der Menschen: Parson Russell Terrier Uggie aus der Produktion "The Artist". Bei der Oscar-Verleihung wird Uggie noch anwesend sein, dann geht der zehn Jahre alte Vierbeiner in Pension.
Auch wenn Uggie noch so entzückend ist - die Anschaffung eines Parson Russell Terriers will gut überlegt sein. "Diese Hunde sind agil, intelligent, lernbereit und sehr freundlich. In einem kleinen Körper steckt ein großes Herz", sagt Evelyne Bischof, die in Riegersdorf Parson Russell Terrier züchtet. Allerdings muss diese Rasse körperlich und geistig gefordert werden. "Parson Russell Terrier wissen genau, was sie wollen. Da sollte schon klar sein, dass der Hund nicht der Chef im Haus ist, sonst macht er, was er will. Darüber hinaus brauchen diese Terrier eine sinnvolle Beschäftigung. Sie sind keine Hunde für Stubenhocker", erklärt Bischof. Fühlt sich ein Parson Russell Terrier nicht ausgelastet, kann es zu Problemen kommen. Gute Begleiter sind Parson Russell Terrier, die ursprünglich für die Jagd gezüchtet wurden, für Jäger. "Sie eignen sich hervorragend für die Nachsuche", sagt Bischof.
Prinzipiell sollte man Hunde - und das gilt nicht nur für Parson Russell Terrier - beim seriösen Züchter kaufen. Dieser vermittelt den ersten Kontakt mit dem Welpen und bleibt wichtiger Berater - ein Hundeleben lang.









