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    Zuletzt aktualisiert: 21.11.2008 um 14:09 UhrKommentare

    Milliardärsgattin will 30.000 Mustangs retten

    USA gibt 22 Millionen Dollar im Jahr für freilebende Mustangs aus. Zuviel, meint der Rechnungshof und will nun einen Teil der Tiere töten.

    Foto © AP

    Der Bestand von mehr als 30.000 freilaufenden Pferden und Eseln soll reduziert werden, denn sie kosten die US-Regierung viel Geld. Das US-Bundesamt für Landverwaltung hat bereits grünes Licht für den Plan gegeben. Doch Tierschützer schlugen Alarm und in dieser Woche kam ihnen Madeleine Pickens zur Hilfe.

    Engagierte Tierschützerin. Die britisch-libanesische Ehefrau des texanischen Milliardärs und Öl-Magnaten T. Boone Pickens empörte sich in der Zeitung "Dallas Morning News": "Es ist unfassbar, wenn dies erlaubt würde. Euthanasie ist einfach nicht drin". Die engagierte Tierschützerin, die nach dem Hurrikan Katrina Hunderte herrenlose Katzen und Hunde mit ihrem Privatflugzeug rettete und die vor wenigen Jahren den Kampf zur Schließung des letzten Pferdeschlachthofs in den USA anführte, plädiert patriotisch: "Unser Land wurde von Pferden geprägt und wir sollten sie ehren, nicht schlachten".

    Opfer der Wirtschaftsflaute. Mehr als 30.000 Tiere grasen frei in zehn westlichen Bundesstaaten, die Hälfte von ihnen in Nevada. Noch einmal so viele Mustangs leben unter der Aufsicht des US-Bundesamts für Landverwaltung auf eingezäunten Flächen. Jedes Jahr werden tausende Tiere eingefangen, um die "Überpopulation" zu senken, schließlich konkurrieren die Pferde im trockenen Westen mit Rindern um Wasser und Gras. Es gibt ein Adoptionsprogramm, das Pferdeliebhabern zum Spottpreis einen Mustang schenkt. Doch wegen der Wirtschaftsflaute wollen sich immer weniger Amerikaner ein eigenes Pferd leisten. Nun muss der Staat mehr Tiere durchfüttern. Kostete das im Jahr 2000 noch sieben Millionen Dollar im Jahr, so sind es inzwischen mehr als 22 Millionen Dollar. Für den US-Rechnungshof ist das eine "Krise", die das Töten der Tiere rechtfertige.

    Öko-Urlaub. Pickens hat ehrgeizige Pläne, mit Hilfe von Spenden, eigenem Geld und vom Staat gesponserten Steueranreizen will sie alle eingepferchten Mustangs in ihre Obhut bringen. Sie wolle einen Ruhesitz für die Tiere einrichten, auf dem sie sich frei bewegen können. Und davon sollten nicht nur die Pferde profitieren. "Ich sehe es als einen Okö-Urlaubsort an", sagt Pickens. Kinder sollten mit ihren Eltern anreisen, in Blockhütten oder Zelten schlafen. "Ich liebe die Idee, dies mit den US-Bürgern zu teilen."


    Fakten

    Mit den Spaniern kamen im 16. Jahrhundert die bis dahin in der Neuen Welt unbekannten Pferde nach Amerika. Von einst riesigen Herden auf den Prärien waren Anfang der 1970er Jahre weniger als 10.000 Tiere übrig. Der Kongress verabschiedete damals ein Gesetz zum Schutz der Mustangs mit dem Ziel, "die lebenden Symbole des historischen Pioniergeistes des Westens" zu schützen. Doch inzwischen sind es den Behörden und vor allem den Rinderzüchtern zu viele geworden.

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