Krebsenwandermeile in Fresach eröffnet
Auf einer Länge von 1,5 Kilometern können jetzt Flusskrebse im Weirerbach beobachtet werden.

Foto © APA/Roland ScheidemannAuch der Edelkrebs steht auf der Roten Liste
Der Weirerbach in Fresach, ein wichtiges Rückzugsgebiet für Steinkrebse in Kärnten, war am Freitag Schauplatz der Eröffnung der Krebsenwandermeile. Naturschutzreferent Landesrat Uwe Scheuch eröffnete den 1,5Kilometer langen Weg entlang des Weirerbaches, nordwestlich vom Fresacher Ortszentrum.
Auf der Roten Liste.
Dohlenkrebs, Steinkrebs und Edelkrebs stehen bereits auf den Roten Listen des Artenschutzes. Verschmutzung der Lebensräume und die "Krebspest" hätten den Bestand in den letzten Jahren stark minimiert, so Scheuch in einer Presseaussendung. Darum sei es umso wichtiger, solche "Krebs-Paradiese" wie den Weirerbach zu schützen.
Wanderweg.
Im Bach gibt es ein sehr großes Vorkommen an Steinkrebsen. Wer Glück hat, kann auch Prachtexemplare mit einer Länge von 15 Zentimetern entdecken. Über viele interessante Details zu den Flusskrebsen informieren Schautafeln.
Krebs-Höhle.
Im heurigen Jahr wurden am Weg zusätzliche Besucherstege und kleine Aussichtsplattformen errichtet. Zu den Höhepunkten gehört die Krebs-Höhle: In einer nachgebildeten Höhle können die Besucher ein überlebensgroßes Modell eines Steinkrebses betrachten.
Features
Krebsenwandermeile
Um die lehrreiche Krebsenwandermeile zu erkunden, ist man rund eine Stunde unterwegs, der Weg verläuft teils auf einem Holzsteg mitten im Wald entlang des Weirerbaches.











