Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
20. Juni 2013 12:17 Uhr | Als Startseite
Neu registrieren
Home » Tiere
Entenfamilie klebte auf geteerter Straße fest Besuch vom Patenonkel im Gestüt Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Tiere Nächster Artikel Entenfamilie klebte auf geteerter Straße fest Besuch vom Patenonkel im Gestüt
Zuletzt aktualisiert: 02.07.2008 um 09:48 UhrKommentare

Der Klimawandel bedroht die Pinguine

Ölverschmutzung der Meere, Erderwärmung, intensive Fischerei und Tourismus gefährden die Pinguinpopulationen. Untersuchungen zufolge sind zwölf von insgesamt 16 bis 19 Pinguinarten in Gefahr.

Wir sollten gut auf sie aufpassen: Pinguine sind in Gefahr

Foto © APAWir sollten gut auf sie aufpassen: Pinguine sind in Gefahr

Immer mehr Pinguinarten sind vom Aussterben bedroht. Die Gründe hierfür liegen nach neuen Erkenntnissen amerikanischer Wissenschafter in der globalen Erderwärmung, der Ölverschmutzung der Meere, der intensiven Fischerei und im Tourismus. Zudem signalisierten die kränkelnden Frackträger, dass die Weltmeere ebenfalls gefährdet seien, erklärte der Biologe P. Dee Boersma in der Juliausgabe der Zeitschrift "Bioscience".

Foto

Foto © AP

Foto vergrößernÖlverschmutzte Meere bedrohen die PinguineFoto © AP

Kreislauf. In ihrer Studie brachten die Wissenschafter der Universität von Washington den Rückgang der Pinguinarten mit dem allgemeinen Befinden der Südsee in Verbindung. "Jetzt sehen wir die Auswirkungen der Erderwärmung und der Umweltverschmutzung in den abgelegensten Winkeln der Welt", schrieb Boersma. Den Untersuchungen zufolge sind zwölf von insgesamt 16 bis 19 Pinguinarten in Gefahr. Drei sind vom Aussterben bedroht, sieben gefährdet, bei zwei weiteren Arten nimmt das Gefährdungsrisiko zu. Vor 15 Jahren waren gerade einmal fünf bis sieben Pinguinarten in Gefahr, teilte die International Union for the Conservation of Nature (IUCN) mit, ein Dachverband von Naturschutzorganisationen.

Foto

Foto © Reuters

Foto vergrößernKlimawandel als Pinguin-KillerFoto © Reuters

Zahl geht zurück. Die Studie untersuchte besonders die weltweit größten Bestände des Patagonischen Pinguins am Punta Tumbo in Argentinien. Allerdings ging die Zahl der brütenden Paare seit Ende der 60er Jahre bis 2006 von 400.000 auf 200.000 zurück. Bei den Afrikanischen Pinguinen waren es einst 1,5 Millionen. Derzeit brüten nur noch 63.000 Paare dieser Art. Ein Grund für den Rückgang der Pinguine am Punta Tumbo sind Ölteppiche. Die Atlantikküsten von Argentinien, Brasilien und Uruguay werden regelmäßig von Ölteppichen verschmutzt, was den Tieren ihre Nahrungsquelle nimmt.

Nahrungssuche erschwert. Adeliepinguine müssen vor allem mit der Erderwärmung im Westen der Antarktis kämpfen. Dies bereite massive Probleme bei der Nahrungssuche, sagte der Biologe und Tierschützer Phil Trathan. Galapagospinguinen macht das El-Nino-Phänomen zu schaffen: Da das Wasser auf den Galapagosinseln zu warm geworden sei, müssten die Frackträger auf der Suche nach Nahrung weiter reisen als bisher, sagte Boersma. Oftmals verlassen sie dafür ihre Jungen. Nur einige Pinguinarten wie die Königspinguine vermehren sich weiterhin.


Bedrohung

Die große Schmelze im hohen Norden findet in einem brutalen Tempo statt, viel schneller als vom Weltklimarat IPCC vorhergesagt. Dessen Experten hatten in ihrem Bericht geschrieben, die Arktis werde "im späteren Teil des 21. Jahrhunderts" eisfrei sein.

Foto

Foto © APA

Foto © APA



Das rat ich Tier

Foto: KLZ: Jürgen Fuchs/Kathrin Reibnegger

Ihre Ansprechpartnerin in tierischen Anliegen: Alice Samec

 

A(meise) bis Z(ebra) im Fotoklick

Zu Besuch beim Almvieh am Greim 

Zu Besuch beim Almvieh am Greim

 

KLEINE.tv

Rote Karte: Fußballer wirft Hund über Zaun

Tierschützer in Argentinien und weltweit sind schockiert. Ein Fußballpro...Noch nicht bewertet



Ratgeber

Foto: KLZ/Marija Kanizaj

Exklusiv im Vorteilsclub: Das Buch "Mein Hund - Der Ratgeber für ein ganzes Hundeleben". In allen Büros der Kleinen Zeitung um nur 9,90 Euro erhältlich oder hier online gleich bestellen!

 

Broschüre

Foto: Verein Tierschutz macht Schule

Sind Sie unsicher im Umgang mit Hunden? Ratschläge und Anregungen von Experten zu diesem Thema finden Sie in der kostenlosen Broschüre "Hunde sicher verstehen" vom Verein "Tierschutz macht Schule".



Seitenübersicht

Zum Seitenanfang