Touristen verbrachten 2007 am meisten Nächte in Spanien
Mit 273 Millionen Übernachtungen ist Spanien weiltweit die Nummer 1.

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Das spanische Festland und seine Inselwelt
zieht jedes Jahr Millionen von Touristen an: Nach aktuellen
Berechnungen der europäischen Statistikbehörde Eurostat hat Spanien
mit 273 Millionen Nächtigungen die europaweit höchste
Übernachtungszahl vorzuweisen - noch vor Italien mit 250 Millionen
Übernachtungen. Die stärksten Nächtigungszuwächse gab es aber in den
Ländern Osteuropas, allen voran Polen mit beinahe 12 Prozent. Zypern
hat als einziges Land der EU Nächtigungsrückgänge zu verzeichnen.
Eurostat hat in seiner Nächtigungsstatistik sowohl Dienstreisen als
auch Urlaubsreisen erfasst.
Nicht-Inländer.
Gemessen an der Gesamtzahl der Übernachtungen im Vorjahr lag der
Anteil der jeweiligen "Nicht-Inländer" zwischen 18 Prozent (Rumänien)
und 96 Prozent (Malta). Insgesamt wurden 2007 innerhalb der 27 Länder
der Europäischen Union 1,58 Milliarden Hotelübernachtungen gezählt,
das sind um 3,1 Prozent mehr Nächtigungen als noch 2006. Österreich
konnte im Vergleich im Vorjahr um 1,4 Prozent zulegen, lag dabei aber
deutlich unter dem europäischen Schnitt.
Wachstumsrate.
Im Vergleich mit den Vorjahren lagen die Wachstumsrate bei den
Hotelübernachtungen in der EU-27 in den vergangenen zwei Jahren
deutlich höher: So betrug das Plus im Jahr 2006 4,3 Prozent, 2005
lag die Zunahme sogar bei 4,6 Prozent. Die Zahl der
Inländerübernachtungen stieg im Gesamteuropa (EU-27) um 3,6 Prozent
auf 856 Millionen, während bei den Hotelübernachtungen von
Nicht-Inländern eine Steigerung um 2,4 Prozent auf 722 Millionen
ermittelt wurde.
Österreich.
Bei den Übernachtungen hat sich Österreich im Vorjahr mengenmäßig
mit 78,5 Millionen Übernachtungen europaweit gut platziert. Die
Sommer-Destination Griechenland etwa hatte im Vorjahr knapp mehr als
60 Millionen Nächte vorzuweisen. Das Winterreiseziel Schweiz ist als
Nicht-EU-Land in den am Montag veröffentlichten Eurostat-Zahlen nicht
angeführt.
Aufgeteilt.
Fünf europäische Länder haben sich mehr als 70 Prozent der
Hotelübernachtungen des Vorjahres untereinander aufgeteilt: Das waren
neben Spanien (273 Mio.) und Italien (250 Mio.) Deutschland (215
Mio.), Frankreich (204 Mio.) und Großbritannien (178 Mio.).
Die Zahl der Hotelübernachtungen stieg im Vorjahr in allen
Mitgliedstaaten mit Ausnahme von Zypern. Die geteilte Insel verlor
sowohl bei den Inlandsübernachtungen als auch bei Nächtigungen von
Nicht-Zyprioten. Insgesamt betrug das Minus 4,5 Prozent.










