Höhenlage macht Schiorte "verwundbar"
In den Schiorten sidn alternative Angebote für Ganzjahres-Tourismus notwendig.

Foto © APA / TVB Saalbach HinterglemmViele Hotelleriebetriebe sind von der Schneelage abhängig
Beinahe ein Drittel der Beherbergungsbetriebe konzentriert sich
auf Österreichs Winter-Destinationen. Das macht sie anfälliger für
den Klimawandel und auch deutlich verwundbarer als Tourismusregionen,
die das ganze Jahr auf Gäste zählen können. Beschneiungsanlagen
allein können dem "Gespenst des Klimawandels" nicht Einhalt gebieten,
attraktive Ganzjahresangebote aber die Abhängigkeit verringern. Eine
aktuelle Studie von Joanneum Research hat im Auftrag der
Hoteliervereinigung (ÖHV) Österreichs Wintertourismus-Regionen auf
ihre klimatische "Verwundbarkeit" hin überprüft.
Gefährdete Gebiete. Betroffen von den klimatischen Veränderungen sind etwa die Region
Hochkönigs Bergreich, das Lammertal, das Pillerseetal, das
Tannheimertal oder die Region Wildschönau, so das Ergebnis der
Studie. Aber auch der Bregenzerwald oder das Kleinwalsertal zählen
durchaus noch zu den gefährdeten Gebieten. "Verwundbar sind
Skigebiete, die stark von Winternächtigungen abhängig sind und einen
hohen Anteil an Tourismus-Beschäftigten haben und zudem nicht hoch
genug liegen, um auch in Zukunft "schneesicher" zu sein, so die
Studienautoren.
Arbeitgeber Wintertourismus. Während in den traditionellen, hochgelegenen
Top-Wintersportregionen in Westösterreich der Tourismus der
Hauptarbeitgeber ist, arbeiten auch in den kleineren und mittleren
Skiregionen unterhalb von 1.000 Meter Seehöhe immer noch
durchschnittlich 42 Prozent der Beschäftigten im Tourismus, der
Anteil der Winternächtigungen beträgt 69 Prozent.










