Sloweniens Geheimnis
Klöster, Burgen und Thermen locken zur Erkundung in die Unterkrain - Dolenjska im Südosten Sloweniens.

Foto © www.kartuzija-pleterje.si/Kartause Pleterje
Die wenigsten Reisenden an die slowenische Adria wissen, dass die Landschaft nordwestlich und südöstlich von Laibach den Namen Krain trägt. Während die Oberkrain (Gorenjska) typisches Alpenland ist, zeigt sich die Unterkrain (Dolenjska) südöstlich von Laibach bis an die Grenze nach Kroatien als fruchtbares Hügelland. Der Großteil der Unterkrain ist zwischen den Flüssen Krka und Save eingebettet. Die Krka führt uns in eine der ältesten Städte Sloweniens, nach Kostanjevica. Der Ort hat nur knapp 800 Einwohner, liegt auf einer künstlich angelegten Fluss-Insel und wird oft überflutet. Es wird daher auch "Venedig von Unterkrain" genannt.
Geheimnisvoller Cvicek. In der Einsamkeit der Wälder finden wir die Kartause Pleterje, Sitz des strengen Kartäuserordens. Die Kartause ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, die Mönche stellen aber Obstbrände und Weine her. Dazu gehört der typische Wein der Unterkrain, der Cvicek. Er ist hellrot, gilt aber in der Unterkrain weder als weißer, noch als roter oder Roséwein. Man soll einfach "Zwietscheck" zu ihm sagen, dann werde man ihn immer besser verstehen. Der Cvicek muss strenge Kriterien erfüllen, um diesen Namen tragen zu dürfen.
Catez. Folgt man dem Lauf der Krka weiter, mündet der Fluss in die Save - im Herzen der Thermenregion, in Catez. Das Kurzentrum widmet sich Erkrankungen von Herz, Gefäßen, Bewegungsapparat und Nerven. Eine Besonderheit sind Römisch-Irische Bäder, eine Kombination von Thermalwasser, Trockenluft- und Feuchtluftbädern.
Schloss Mokrice. Wer gern in historischen Gemäuern wohnt, findet im Hotel Schloss Mokrice eine noble Unterkunft. Das Schloss stammt aus dem Mittelalter; in unmittelbarer Nähe liegt ein 18-Loch-Golfplatz. Und wer nicht nur für Fitness und Gesundheit etwas tun will, sondern für das Leben zu zweit, der kann auf dem Schloss auch seine Traumhochzeit halten.










