Schiff ahoi in Mailand
Schiffstörn gefällig? Mailand entdeckt seine alten Wasserwege.

Foto © APDer Mailänder Dom
Vor einem Jahrhundert hätte Mailand noch locker mit Venedig mithalten können: Damals durchzogen zahlreiche Kanäle, so genannte Navigli, die Stadt. Die künstlichen Wasserwege verbanden seit dem 12. Jahrhundert Flüsse und Ortschaften und dienten vor allem dem Gütertransport, das aufwändige Schleusensystem vom Comosee bis Mailand soll Leonardo da Vinci persönlich ausgetüftelt haben.
Szeneviertel. Heute sind im Stadtgebiet alle bis auf zwei der schiffbaren Kanäle zugeschüttet. Auf dem Naviglio Grande und dem Naviglio Pavese aber sind Bootsfahrten neuerdings der große Schlager. Nicht nur, weil sich vom Wasser aus die historische Substanz der schicken Metropole entdecken lässt: An den Ufern der Navigli hat sich ein tolles Szeneviertel entwickelt. Im Vergleich zu den kühlen Designertempeln der City sind die Bars und Clubs am Wasser richtig kuschelig, deswegen dockt auch immer mehr VIP-Publikum an den Molen an. Treffpunkte wie Das Il Brellin, Il Binario oder das Rococo Cafe sind ab dem Frühjahr auf anheimelnde Art überlaufen: Ankerplatz für Freizeitpiraten!
Features
Wissenswert
Bootsfahrten: auf Naviglio Grande und Naviglio Pavese durch das lauschige "Wäscherinnen"-Viertel
Ausgehen: im Viertel rund um den Naviglio Grande










