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    Zuletzt aktualisiert: 28.02.2013 um 12:13 UhrKommentare

    Nizza: Auf einen Sprung in den Frühling

    Nizza im Winter wärmt die Knochen, beflügelt die Seele und ist besser als jede Lichttherapie. Schon die reichen Engländer wussten im vorigen Jahrhundert, was sie an Nizza hatten.

    Glanz und Glorie: Das Hotel Negresco ist ald Symbol der Belle Epoque das Basislager der Reichen

    Foto © Martin PonticelliGlanz und Glorie: Das Hotel Negresco ist ald Symbol der Belle Epoque das Basislager der Reichen

    Es gibt Monate, an denen ist es besser, die französische Riviera generell zu meiden. Im Hochsommer rauben speziell Nizza der Stopp & Go-Verkehr und die Rucksack-Touristen den Atem, und wenn nebenan in Monaco die Formel 1 tobt oder Cannes den kurzen Rollentausch mit Hollywood übt, muss man auch nicht in der Stadt sein.

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    Kenner und Genussmenschen kommen außerhalb der Saison. So von Oktober bis April, wenn die Cote d'Azur auf Allüren pfeift und der Reichtum auf Standby schaltet. Nizza im Winter, das wussten einst schon die nebelflüchtigen Briten, ist der perfekte Ort zum Auftauen: das besondere Licht, die milden Temperaturen, die Meeresbrise und der zumeist blitzblaue Himmel sind ein rezeptfreies Antidepressivum, es gibt keine Staus und Schlangen vor den Restaurants und auch die Preise sind moderat. Selbst legendäre Palast-Hotels wie das Beau Rivage oder das altehrwürdige Negresco locken mit erschwinglichen Raten.

    Moderate Preise

    Ein perfekter Tag in Nizza beginnt mit Joggen. Wer gut bei Puste ist, nimmt zum Einstimmen die Promenade des Anglais unter die Beine und prüft danach bei Café crème das Zeit-Budget. Ein erster Weg könnte ein Bummel über den Gemüse- und Blumenmarkt am Cours Saleya sein. Der von Cafés und schicken Brasserien flankierte Platz zählt zu den schönsten Flecken der malerischen Altstadt, die sich mit ihren verwinkelten, schmalen Gassen und romantischen Höfen zu einer trendigen Flaniermeile gemausert hat. Einkaufen? Bitteschön. Schauen Sie bei der Confiserie Auer und dem legendären Oliven-Laden Alziari vorbei. Und stärken Sie sich zwischendurch mit einem Stück Socca, dem für Nizza typischen Fladenbrot aus Kichererbsenmehl, Olivenöl, Salz und Wasser.

    Jetzt aber: Kunst. Die Stadt der großen Maler huldigt ihren Künstlern in zwölf Museen. Henri Matisse hat in Nizza nicht bloß seine Bronchitis ausgeheilt. Und machen Sie Ausflüge. Zum Beispiel nach St. Paul de Vence, Grasse und Antibes. Oder fahren Sie über die Grand Corniche ins romantische Eze Village.

    GERHARD NÖHRER

    Nizza extra

    Temperatur: 11 Grad
    Anreise: täglicher Direktflug von Austrian ab Wien. Mit dem Auto ca. acht Stunden.
    Museen: Matisse, Chagall, Musée d'Art sind Pflicht.
    Altstadt: Blumen- und Gemüsemarkt am Cours Saleya.
    Restaurant: La Maison de Marie, Grand Café de Turin, L'Albert's.

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