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    Zuletzt aktualisiert: 14.11.2012 um 05:25 UhrKommentare

    Sifnos gehörte zu den Reichsten der Antike

    Europa-Nostra- Preis für die Aus- grabungsstätte der antiken Akropolis "Aghios Andreas" auf der Westkykladen-Insel Sifnos.

    Stadtfestung aus der Mykene-Zeit

    Foto © Gemeinde sifnosStadtfestung aus der Mykene-Zeit

    Es gibt ihn doch in Griechenland, den positiven Effekt der EU: auf der Kykladeninsel Sifnos, wo die Ausgrabungsstätte "Akropolis Aghios Andreas" mit dem Europa-Nostra-Preis für umweltgerechte Erhaltung kulturellen Erbes ausgezeichnet wurde. Eine EU-Kofinanzierung hat die beschwerlichen Ausgrabungen der prähistorischen Stadtfestung aus dem späten Bronzezeitalter unterstützt. Das Ergebnis: eine 10.000 Quadratmeter große, einzigartige Anlage, teils aus Originalsteinen wiederaufgebaut und auch barrierefrei.

    Hoch über Vathy, der Bucht mit den schönsten Sonnenuntergängen der Insel - wegen ihrer Sauberkeit die "Schweiz Griechenlands" genannt und auch für ihre zahlreichen Kirchen und kulinarischen Genüsse berühmt -, entstand im 13. Jahrhundert v. Chr. eine der eindrucksvollsten Zitadellen der Mykene-Zeit, die in der Archaischen Periode ab dem 7. Jahrhundert ihren Höhepunkt erreichte. Sie spiegelt die Strahlkraft der Insel wider, die zu den reichsten Orten der Antike gehörte, wo im dritten Jahrtausend v. Chr. die erste Silbermine der Welt existierte und später die erste Goldmünze Griechenlands geprägt wurde. Die "Schatzkammer von Sifnos", eine Skulptur aus weißem Paros-Marmor, ist jetzt im Museum von Delphi zu sehen.

    1970 von der Archäologin Barbara Philippaki mit Hilfe von Einwohnern und Eseln begonnen, wurden die Arbeiten 2008 unter der Archäologin Christina Televantou beendet. Aghios Andreas bietet einen reizvollen Ausblick auf das Natura- 2000-Gebiet und Einblick in eine Zivilisation, in der schon im 6. Jahrhundert 76 Türme mit Rauchzeichen eine interurbane Kommunikation ermöglichten.

    ELKE FERTSCHEY

    Wissenswert

    Sifnos. Die Westkykladen-Insel in der Ägäis ist per Fähre ab Piräus in fünf Stunden erreichbar, per Schnellboot in drei Stunden.
    Natura 2000. Das Schutzgebiet verfügt über ein 60 Kilometer umfassendes Fußweg-Netz.
    Kirchen. Auf der 2500 Einwohner zählenden Insel finden sich 250 Gotteshäuser.
    Akropolis. Infos zur "Aghios Andreas" auf www.europanostra.org
    Reiseauskünfte. Bei der Griechischen Zentrale für Fremdenverkehr unter Tel. (01) 512 53 17-14, online auf www.sifnos.gr

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