Griechischer Tourismus verkraftet Krise besser als befürchtet
Zwischen Jänner und August gingen die Besucherzahlen zwar um 5,9 Prozent zurück, jedoch saß das Geld bei den Urlaubern in der Hochsaison lockerer als im Vorjahr.

Foto © Fotolia / Kevin McGrath Zakynthos
Die griechische Tourismusindustrie hat die Auswirkungen der Schuldenkrise besser verkraftet als befürchtet. Zwischen Jänner und August gingen die Besucherzahlen zwar um 5,9 Prozent zurück, die Ausgaben der ausländischen Touristen aber nur um 3,4 Prozent, wie die griechische Zentralbank am Montag mitteilte.
Zur Hochsaison im August schrumpfte die Zahl der Touristen demnach um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, sie gaben aber 2,9 Prozent mehr Geld aus als im August 2011.
Die Bilanz fiel daher im Vergleich zum August 2010 und 2011 positiv aus, der Tourismussektor machte ein Plus von 1,6 Mrd. Euro. Im August 2011 hatte die Branche ein Defizit von 102,8 Mio. Euro verbucht.
Tourismusexperten und örtliche Medien hatten im Frühjahr ein deutlich pessimistischeres Bild von der bevorstehenden Reisesaison gezeichnet: Aus Sorge vor einer politischen und sozialen Krise und einem Ausstieg des Landes aus der Eurozone waren die Buchungszahlen zurückgegangen. Der Tourismus ist eine der tragenden Säulen der griechischen Wirtschaft.












