Touristen nicht für Pinguin-Rückgang verantwortlich
Forscher belegen mit einer neuen Studie, dass die Antarktis-Reisenden nicht für den Rückgang brütender Pinguine in der Antarktis verantwortlich sind.

Foto © APAUrlauber machen Pinguinen weniger zu schaffen als der Klimawandel
Antarktis-Reisende dürften nicht am Rückgang brütender Pinguine in der Antarktis schuld sein: Das fanden US-amerikanische und deutsche Forscher heraus. "Die Ergebnisse unserer Zählungen zeigen, dass der Tourismus wohl nicht der Grund für den starken Rückgang der Zügelpinguine ist. Die Pinguine werden auch dort weniger, wo überhaupt keine Touristen hinkommen", teilte der an der Studie beteiligte Thomas Müller mit. Und fügt hinzu: "Die Antarktische Halbinsel erwärmt sich schneller als jeder andere Ort auf der Südhalbkugel; es wäre erstaunlich, wenn dies die Pinguine ,kalt'ließe." Auch die Bestände des nahe verwandten Adelie-Pinguins nehmen rapide ab.










