Venezianer fährt mit seiner Gondel von Wien nach Budapest
Die Strecke von Wien nach Budapest will der 70-jährige Gondoliere in fünf Tagen zurücklegen und dabei kräftig die Werbetrommel rühren.

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Der bekannte venezianische Gondoliere Vittorio Orio startet mit seiner Gondel ein 300 Kilometer langes Abenteuer entlang der Donau. Die Strecke von Wien nach Budapest will der 70-jährige Orio in fünf Tagen zurücklegen. Der Start im Wien ist am 14. September geplant. 70 Kilometer pro Tag will der Gondoliere entlang der Donau rudern, die Ankunft in Budapest ist am kommenden Dienstag vorgesehen.
Orio, der für seine Gondel-Reisen in der ganzen Welt bekannt ist, will mit der Donau-Fahrt die Bedeutung der Freundschaft unter Völkern hervorheben. "Die Donau vereint verschiedene Völker und Nationen und ist deshalb für Europa ein sehr wichtiger Verbindungsweg", meinte Orio. Seine Initiative wird vom italienischen Matrosenverband unterstützt. Mit der Reise ist ein Wohltätigkeitsprojekt zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung zur Bekämpfung der Leukämie bei Kindern verbunden.
"Eine Gondel für Europa" heißt die Initiative Orios, die von der Gemeinde Venedig unterstützt wird. "Orio ist ein Botschafter Venedigs in der Welt, einer Stadt, die stolz auf ihre Wurzeln und ihre Traditionen ist", sagte das für Tourismusfragen zuständige Stadtratmitglied Roberto Panciera.
Werbung für die Gondel
Mit seiner Reise will Orio auch für die Gondel werben, die nach dem Willen der Stadt Venedig zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt werden soll. Damit soll eine lange Tradition zur Herstellung der Gondeln geschützt werden. In Venedig sind ausschließlich Gondeln erlaubt, die von lokalen Handwerkern nach einer Jahrhunderte langen Tradition hergestellt werden.










