Wer beim Fahren telefoniert, muss zahlen: Auch im Ausland
In Österreich muss man mit einer Strafe von mindestens 50 Euro rechnen, wird man beim Autofahren beim Telefonieren mit dem Handy erwischt. In Italien zahlt man für das gleiche Delikt mindestens 150 Euro.

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Das Handy am Steuer ist kein Kavaliersdelikt, sondern höchst gefährlich. Rund 14 Prozent der tödlichen Unfälle passieren laut Schätzungen deshalb, weil der Fahrer abgelenkt ist.
Gemessen an der Strafhöhe gehört Österreich im internationalen Vergleich zu jenen Ländern, die das Telefonieren beim Fahren mit relativ geringen Strafen ahnden. Wer in der Alpenrepublik beim Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung erwischt wird, muss mit mindestens 50 Euro rechnen. Beinahe 150.000 Mal war das im Jahr 2011 der Fall.
Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung und das Schreiben bzw. Lesen von SMS während der Fahrt sind aber nicht nur in Österreich verboten.
Die Experten des ÖAMTC haben folgende Übersicht zusammengestellt: Während einige Länder wie die Niederlande (220 Euro) und Norwegen (165 Euro) einen Pauschalbetrag festgelegt haben, gibt es in anderen Ländern wie Portugal (ab 120 Euro), Italien (ab 150 Euro) oder Spanien (ab 200 Euro) Mindeststrafen. Deutlich weniger wird in Bosnien-Herzegowina (ab zehn Euro), Lettland (15 Euro) und Montenegro (20 Euro) fällig.
Ohne ausdrückliches Handyverbot am Steuer kommt lediglich Schweden aus. "Aber auch dort drohen hohe Strafen, wenn ein telefonierender Autolenker andere Verkehrsteilnehmer gefährdet", erklären die ÖAMTC-Touristiker.










