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    Zuletzt aktualisiert: 16.05.2012 um 05:10 UhrKommentare

    Flughafen: Zukunft im Nebel

    Sinkende Passagierzahlen, fehlende Flüge: Wie kann die Zukunft des Klagenfurter Flughafens aussehen? Die Kleine Zeitung hat nachgefragt - Kärntner Insider antworten.

    Mit weniger Flügen sinken auch die Passagierzahlen am Airport Klagenfurt

    Foto © PeutzMit weniger Flügen sinken auch die Passagierzahlen am Airport Klagenfurt

    Es ist der kleinste unter Österreichs Flughäfen. 2011 sank die Passagierzahl am Klagenfurter Flughafen abermals auf 375.000 Passagiere. Auch für heuer sieht es trist aus.

    Kann man überhaupt mehr Geschäft generieren? Oder soll der Flughafen mit dem Städtekürzel KLU nur noch als Stützpunkt für die Privat- und Rettungsfliegerei dienen? "Der Airport braucht ein aktiveres Management und muss mit Flexibilität punkten", fordert jetzt auch Wirtschaftskammer-Präsident Franz Pacher. Und Flughafen-Chef Johannes Gatterer räumt erstmals ein: "Ich verschließe mich nicht einer Änderung der Strategie." Dass der Flughafen zusätzliche Strecken auftun kann, daran glauben Insider kaum. "Kärnten hat zu wenig Geschäftsreiseverkehr und etliche Flughäfen in der Nähe. Dann der teure Treibstoff: Die Fluglinien kürzen radikal", sagt Luftfahrt-Experte Kurt Hofmann zur Kleinen Zeitung. Doch er kalmiert: "Ich glaube kaum, dass der Flughafen fallen gelassen wird. Er ist eine Visitenkarte."

    Das sagen die Insider

    Johannes Gatterer, Flughafen-Chef: Die Nachfrage von und nach Kärnten ist zu gering

    "Natürlich geht es um mehrmals täglich geführte Linienverbindungen. Dabei stehen Wien und Frankfurt/Main an erster Stelle. München und Zürich können als Alternativen gesehen werden. Aber: Die Auslastung ist negativ. Die Nachfrage von und nach Kärnten zu gering. Ich verschließe mich aber nicht einer Neuausrichtung."

    Kärnten-Werber Christian Kresse: Der Flughafen gehört von den Betrieben propagiert

    "Nur zwölf Prozent der Hotels ver-weisen auf den Klagenfurter Flughafen. Es sollte verstärkt geschehen - auch von Industrie- und Handelsfirmen. Aber es gibt nun einmal kein Monopol. Kärnten macht auch wenig mit Reiseveranstaltern, sonst könnte ich morgen fünf Charter bringen. Es ist ein Henne-Ei-Spiel."

    Albert Gunzer, Wirtschaftsstadtrat: Die Industrie sollte sich finanziell beteiligen

    "Die Stadt Klagenfurt ist willens, den Flughafen zu unterstützen. Es wird Gespräche geben. Es wäre schön, wenn auch die Industrie einen finanziellen Beitrag in die Hand nehmen würde. Schließlich hebt sie ja Mitgliedsbeiträge ein. Von den Zielen bleibt Wien Schwergewicht. Auf München und Hamburg arbeiten wir hin."

    Industriellen-Chefin Claudia Mischensky: Internationale Anbindung für Exportfirmen wichtig

    "Die Kärntner Industrie hat im Durchschnitt 66 Prozent Exportquote, zum Teil sogar 90 Prozent. In unserer Randlage ist eine Anbindung an internationale Märkte unumgänglich. Der Flughafen muss dem Bedürfnis des Wirtschaftsstandortes nachkommen - mit dem besten Management. Das Problem ist in kurzer Frist zu lösen."

    Gerhard Kunesch, Chef des Airport Linz: Ein Flughafen ist nichts anderes als ein Parkplatz

    "Ein Flughafen ist ein Bindeglied zwischen Airlines und Partnern wie Tourismus und Industrie. Er ist ein Lieferant der Fluglinie bzw. ihr Parkplatz. Zwar kann er organisieren, was aus Kundensicht nötig ist, aber er kann die Flieger nicht füllen. Die Airlines sollten das Gefühl haben, dass die Region dahintersteht. Zusperren wäre katastrophal."

    EVA GABRIEL

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