Hochzeitsreise in die USA wurde durch Bettwanzen vermiest
Es hätte die schönste Reise ihres Lebens werden sollen: eine Hochzeitsreise in die USA. Geworden ist es eine qualvolle Juckfahrt nach Amerika.

Foto © Fotolia / ampyang
Als das Paar in einem Hotel in San Francisco eincheckte, begann das Martyrium. Stiche und qualvolles Jucken am ganzen Körper. Das Personal sprach laut unserer Leser von "bed bugs", also Bettwanzen, und bezahlte die Reinigung der Kleider. Doch alle Vorsicht (zu Hause wurde noch einmal alles gewaschen, die Koffer weggeworfen), half nichts. Die Insekten wurden als unangenehme Urlaubserinnerung mit nach Österreich gebracht, in die eigene Wohnung eingeschleppt.
Kein Einlenken
Der Kammerjäger musste geholt werden, neue Kosten entstanden. Als die Familie den Veranstalter, Neckermann - Thomas Cook, in Deutschland mit den Vorfällen konfrontierte, passierte zuerst gar nichts. Monatelang warteten die Reisenden auf eine Nachricht, dann kam der negative Bescheid.
Auch die AK setzte sich für die Kunden ein und verlangte 700 Euro. Doch vergeblich. Dann versuchte der Ombudsmann der Kleinen Zeitung sein Glück und stieß auch auf Ablehnung. "Meine Kollegen haben alles überprüft, es gab keinen Hinweis zwischen den Stichen und dem Hotel", wurde von der Thomas Cook AG mitgeteilt. Die Übernahme der Reinigungskosten durch das Hotel wurde nicht als Schuldeingeständnis gewertet. Ein Reisegutschein über 100 Euro linderte den Ärger kaum.










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