Springe zu: Inhalt | Hauptnavigation | Seitenleiste | Fußzeile
  • Zur Kärnten-Ausgabe
  • 31. Oktober 2014 08:43 Uhr | Als Startseite
    Neu registrieren
    Home » Reise
     
    Es pulsert auf der Piazza in Trient Verhexte Zauberin Patagonien Voriger Artikel Aktuelle Artikel: Reise Nächster Artikel Es pulsert auf der Piazza in Trient Verhexte Zauberin Patagonien
    Zuletzt aktualisiert: 09.01.2012 um 17:14 UhrKommentare

    DomRep: Sonnenbaden vor der Fototapete

    Weiße Sandstrände, türkisfarbenes Meer, unzählige Palmen und Rum bieten dem Urlauber karibische Stimmung - die in der Dominikanischen Republik inzwischen auch leistbar ist.

    Traumstrand in der DomRep

    Foto © Rainer BrinskelleTraumstrand in der DomRep

    Weich setzen die Räder der Boeing 767 am Airport von Punta Cana ganz im Osten der Dominikanischen Republik auf. Dann - die ersten Schritte auf karibischem Boden. Karg präsentiert sich die Empfangshalle, die mit Wedeln der Cana-Palme gedeckt ist. Jene Palme, die der Urlaubsregion ihren Namen verleiht. "Willkommen im Paradies", verheißt Reiseleiter Carlos Batista vom Tourismusministerium.

    Wir stehen vor den Toren zum größten Club der Region - dem Gran Bahia Principe Punta Cana: Auf 6500 Gäste warten hier Party und Erholung. Und es gibt einen Begrüßungscocktail.

    Fotoserie: Karibische Stimmung in der DomRep

    Nur wenige Gehminuten sind es zum öffentlichen Strand. Man kann sich aber auch von drei "Buslinien" durch die gepflegte Anlage samt Mangrovenwald ans Meer chauffieren lassen. Unzählige Menschen rekeln sich dort auf den Liegen, viele haben einen Becher Santa Libre (Rum mit Zitronenlimo) in der Hand.

    In Scharen spazieren Urlauber den Strand entlang, der in das Fischerdorf El Cortecito mündet. Vor einer Hütte warten frisch gefangene Makrelen auf Käufer. In der Schauküche brät ein Koch vor den Augen der Gäste Langusten. Dazwischen immer wieder Einheimische, die für Bootsausflüge werben. "Kommt unseren Star Teresa besuchen!" Ein Meter groß, grau und weich: Der Graurochen ist der Liebling der Besucher des Marinariums, wo man mit zweieinhalb Meter großen, aber harmlosen Ammenhaien und Rochen schnorcheln kann. Um ein Foto mit Teresa zu erhaschen, bilden selbst die coolsten Typen artig eine Reihe.

    Für coole Typen ist der Karibikstaat sowieso ein beliebtes Pflaster: Schließlich standen am Rio Chavon schon Sylvester Stallone für "Rambo" oder Marlon Brando für "Apocalypse Now" vor der Kamera. Um die Nerven nach dem Tanz mit den Haien zu beruhigen, ist wieder einmal ein Glas Rum fällig - wahlweise von Brugal oder Ron Barceló, den beiden beliebtesten Marken.

    Saona

    Die Seele baumeln lassen kann man auf der unbewohnten Insel Saona im Südosten. Weißer Sand, türkisfarbiges Meer und am Vormittag: keine Touristen! Mühsam schleppt ein Langustenjäger einen Holzkäfig mit 20 Tieren - der Tagesfang - vom Boot an den Strand. "50 Dollar pro Stück, ein Tier reicht für zwei Personen", preist er an. Neben ihm präsentiert ein Junge stolz zwei Riesenmuscheln. Dazu einheimische Klänge und ein paar Schritte Merengue - der Nationaltanz der Dominikaner -, und man fühlt sich tatsächlich wie im Paradies. Zumindest, bis mittags Hundertschaften an Touristen die Insel heimsuchen. Rum gibt es zum Glück genug.

    "Der wird aus diesem Zuckerrohr gebrannt", erklärt Paco mitten in einer der größten Plantagen des Landes, in der die Rohrpflanzen bis zu sechs Meter hoch wachsen. Der Reiseleiter vom Lkw-Safari-Anbieter Bavarorunners zeigt den Touristen die Dominikanische Republik abseits der Strände. Und da darf ein Blick in eine Zigarrenmanufaktur nicht fehlen. "60 Prozent der Zigarren für Amerika werden in unserem Land hergestellt", ist Paco stolz. Hier profitiert man vom Handelsembargo Amerikas mit Kuba, deren Unternehmen Zigarren für den Export unter anderem in der Dominikanischen Republik produzieren lassen.

    Doch nicht nur bei Zigarren ist der Karibikstaat Amerikas Nummer eins. Davon kann man sich in der Hauptstadt Santo Domingo überzeugen. "Hier gibt es das erste Steinhaus, die erste Kathedrale, das erste Kloster und die erste Universität Amerikas", sprudelt es aus Carlos Batista heraus. Kein Wunder, hier legte Christoph Kolumbus im Jahr 1492 seinen ersten Stopp in der Neuen Welt ein, ehe es auf amerikanisches Festland ging. Noch heute weilt der Entdecker in Santo Domingo: Teile der Gebeine liegen im Leuchtturm des Kolumbus.

    RAINER BRINSKELLE

    Wissenswert

    Anreise. Condor fliegt bis Ende April jeden Mittwoch nonstop von Wien nach Punta Cana. Preis: Economy Class ab 748 Euro, Premium Economy ab 948 und Comfort Class ab 1748 Euro. www.condor.com

    Preisbeispiel. Thomas Cook hat in dem Karibikstaat 37 Hotels im Programm, Neckermann Reisen 43. Bahia Principe (fünf Sterne) in Punta Cana, 6 Nächte all-inclusive ab 1171 Euro. www.neckermannreisen.at

    Infos. Fremdenverkehrsamt der Dominikanischen Republik in Frankfurt, Tel. (0049) 69 913 97 878. www.godominicanrepublik.com

    Mehr Reise

    Mehr aus dem Web

      Reiseangebote

      Angebote suchen:

       


      Reise-Newsletter

      Länder, Städte, Inselträume: Infos fürs Fernweh per E-Mail!

       

      Leserreisen

      zur Leserreise


      Seitenübersicht

      Zum Seitenanfang
      Bitte Javascript aktivieren!