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Zuletzt aktualisiert: 09.12.2011 um 04:56 UhrKommentare

Auf den Spuren der antiken Götter in Athen

Für Kultur- und Geschichtsinteressierte ist die griechische Hauptstadt ein absolutes Muss. Neben der Akropolis locken zahlreiche Museen mit geschichtsträchtigen Exponaten.

Akropolis

Foto © Fotolia / DeviceAkropolis

Griechenland im Allgemeinen und Athen im Speziellen ziehen Geschichtsinteressierte magisch an – und das verwundert nicht. Griechenland: Das ist ohne Zweifel mehr als Wirtschaftskrise, Staatsbankrott und Generalstreik. Und Athen, dessen Hauptstadt, hat mehr zu bieten als Stau, Smog und Lärm. Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, braucht es lediglich einige Tage in der Fünf-Millionen-Metropole mit der berühmten Akropolis. Sie ist sicherlich die bekannteste antike Stadtfestung Griechenlands. Der Großteil der Tempelanlagen wurde im 5. Jahrhundert vor Christus erbaut, mit der Zeit entwickelte sich die Festung zum militärischen und religiösen Mittelpunkt der Stadt. Bis heute ist sie ein Nachweis für das antike Leben im heutigen Griechenland. Davon zeugt beispielsweise das bekannteste heute noch erhaltene Gebäude – das Panthenon. In rund 15 Jahren Bauzeit wurde es dereinst geschaffen. Bis heute steht das aus Marmor gefertigte Kunstwerk als Fixpunkt am Athen-Programm für Millionen von Touristen. Und das obwohl der Smog tiefe Wunden in das Wahrzeichen der Stadt geschlagen hat. Von der Akroplolis – die sich rund 150 Meter über dem Meeresspiegel erhebt – hat man auch den besten Ausblick über die Stadt selbst.

Ein weiteres Wahrzeichen Athens ist übrigens die Eule: Die Erklärung dafür liefert – wie so vieles in Athen – die griechische Mythologie. So soll Athene, die Göttin der Weisheit und des Kampfes, Eulen nahezu verehrt haben. Für sie symbolisierten die geheimnisvollen Vögel Klugheit. Die Folge: In Athen soll es sehr viele Eulen gegeben haben, auch fand sich ihr Abbild auf Münzen oder auf Wappen wieder. Und schließlich gibt es eine Redensart, die noch heute weit verbreitet ist: "Eulen nach Athen tragen". Die Bedeutung des geflügelten Wortes: eine überflüssige Tätigkeit.

Viele Museen

Überaus beeindruckend und gleichzeitig von der klassischen griechischen Antike geprägt sind die wichtigsten Museen der Stadt. Sie machen den Besuch in der ersten Kulturhauptstadt Europas (1985) auch in den etwas kälteren Monaten zum Kulturgenuss. Fündig werden Kulturliebhaber etwa im eleganten Stadtteil Kolonaki, früher das Botschaftsviertel Athens. Neben einigen wichtigen ausländischen Vertretungen befindeen sich hier heute eine Reihe an Museen.

Das byzantinische Museum lockt mit rund 800 alten Ikonen. Das Benaki-Museum ist wiederum das einzige in ganz Griechenland, das seine Besucher durch alle Abschnitte der reichhaltigen Geschichte führt. Und das Museum für kykladische Kunst besticht vor allem durch seine Exponate zur Kunst der Kykladenkultur – also jener prähistorischen Gesellschaft, die sich während der Bronzezeit auf der Inselgruppe der Kykladen entwickelt hatte.

Ephesos

Etwas weiter östlich in der heutigen Türkei, liegt ein weiteres Must für Liebhaber antiker Geschichte: Ephesos. Im Altertum eine der bedeutenden Städte Kleinasiens, zieht Ephesos seine Gäste bis heute an. Die Reste der Kulturstätten befinden sich ungefähr 70 Kilometer südlich der Hafenstadt Izmir.


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