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    Zuletzt aktualisiert: 30.06.2011 um 14:59 UhrKommentare

    Für kleines Geld durch die Ostsee tuckern

    Nicht nur motorisierte Passagiere sind bei "Finnlines" willkommen. Für 119 Euro bucht man einen Sessel und tuckert durch die Ostsee.

    Foto © http://www.flickr.com/photos/finnlines/5206783181/sizes/l/in/set-72157625292691627/

    Wer so wenige Tage vor Ferienbeginn gerade dabei ist, sich seine Interrail-Tour durch Europa zusammenzustellen, sollte auch Travemünde als Destination andenken. Nicht nur wegen Thomas Manns entzückender Heimatstadt Lübeck nebenan, sondern weil von Travemünde aus der Trip kurzerhand von den Gleisen aufs Meer verlegt werden kann. Das Fähr- und Frachtunternehmen "Finnlines" öffnete sich in den letzten Jahren nicht nur für Touristen ohne Pkw, sondern auch für junge Urlauber mit klammer Börse.

    Zwar strahlen die Schiffe ungefähr so viel Sex-Appeal wie der Begriff Frachtunternehmen aus, aber dafür stimmen Zweckmäßigkeit und Kosten. Die 28-stündige Kreuzfahrt von Travemünde nach Helsinki kostet 119 Euro, wobei Rustikalität den Schnick-Schnack aussticht. Für diesen Preis gibt es statt einer Kabine einen Ruhesessel (ähnlich einem Flugzeugsitz) sowie ein Schließfach. Geduscht wird im Saunabereich, wobei die Hitzekammer auch benützt werden darf. In punkto Komfort kann die Eisenbahn folglich einpacken und dazu ist man noch auf hoher See und darf sich an einer im Meer versinkenden Sonne erfreuen. Wer auch kulinarisch sein Geld für Finnland sparen möchte, begnügt sich mit deftigen Sandwiches um vier Euro. Ein Mahlzeitenpaket während der Überfahrt kostet 50 Euro.

    Deftig und tierisch

    Wer lieber einer Außenkabine mit Dusche, WC, Fernseher und natürlich einem Bett den Vorzug geben möchte, bezahlt 618 Euro (309 Euro pro Person). Das Gros der Passagiere auf der Fahrt nach Finnland sind kernige Brummi-Fahrer und für sie kocht auch der Chef de Cuisine: Kohlroulade, Hackbraten, Fleischtopf, Wurstsuppe und panierte Flunder schmecken und machen satt. Ein paar Kalorien lassen sich verbrennen, wenn man sein Geschirr selbst abserviert (keine Kellner) oder seinen Hund zum Äußerln führt. "Finnlines" gestattet nämlich nicht nur in vier Kabinen die Mitnahme von Haustieren, sondern hat an Deck auch ein Bäumchen "gepflanzt".

    Sofern man sich an Bord nicht mit den Lkw-Fahrern an der Bar verplaudert hat, trudelt man gegen 7.30 Uhr ausgeschlafen in Helsinki ein. Zurück im Zug warten auf die Interrailer in Finnland ein Schienennetz von 5800 Kilometer und 187.888 Seen.

    CHRISTOPH STEINER

    Die Routen

    Travemünde - Helsinki: täglich.

    Rostock - Helsinki: dienstags, donnerstags, samstags.

    Travemünde - Malmö: täglich.

    Rostock - Gdynia: dreimal/Woche.

    Lübeck - Ventspils (Lettland) - St. Petersburg: dreimal/Woche).

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