In Asien und Afrika vor Tollwut schützen

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Bei Reisen nach Afrika oder Asien ist in vielen Fällen eine vorbeugende Tollwutimpfung sinnvoll. Darauf weist das Centrum für Reisemedizin (CRM) in Düsseldorf hin. Das gelte vor allem, wenn der Reisende länger unterwegs ist, sich in Regionen mit unzureichender medizinischer Versorgung aufhält oder wahrscheinlich Kontakt mit Tieren hat.
Ein vollständiger Schutz ist nach drei Impfungen erreicht, die im Abstand mehrerer Wochen erfolgen. Übertragen wird die stets tödlich verlaufende Tollwut am häufigsten durch Bisse von infizierten Hunden. Aber auch Katzen, Waschbären, Stinktiere, Füchse, Affen oder Fledermäuse können Überträger sein. Ohne Impfung bricht die Krankheit bei einem infizierten Menschen meist nach etwa einem bis drei Monaten aus.
Zwar ist dem CRM zufolge im Notfall eine Impfung auch nach dem einem Biss noch möglich. Sie ist aber nur wirksam, wenn sie unmittelbar danach erfolgt. Allerdings sind nicht jederzeit und nicht überall in Afrika oder Asien moderne Tollwut-Impfstoffe verfügbar. Auch an beliebten Reisezielen wie Thailand, Indonesien oder auch Mexiko ist das Tollwut-Virus nach wie vor weit verbreitet.










