Las Vegas: Jetzt oder nie!
Die Krise macht Urlaubsträume möglich: Hawaii oder Las Vegas lassen die Preise purzeln.

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Die Amis sparen - und pfeifen neuerdings auf Urlaub. In den Vereinigten Staaten leiden ausgerechnet die populärsten Ferienziele dramatisch unter den Folgen der Wirtschaftskrise. Auf Hawaii stehen seit Monaten mehr als ein Drittel der Hotelzimmer leer und auch im Zockerparadies Las Vegas rollt die Kugel zunehmend träge. Mit der Konsequenz, dass jetzt in dem einst für Durchschnittsbürger nahezu unerschwinglichen Inselparadies ebenso die Preise purzeln wie in der Glitzermetropole in der Wüste Nevadas. Wobei sich die Schnäppchen-Jagd wegen der Dollar-Schwäche besonders für reiselustige Europäer lohnen könnte. Motto: Jetzt oder nie!
Gäste-Flaute in Las Vegas
Besonders dramatisch ist die Gäste-Flaute in Las Vegas. Die Stadt der Spieler, die in den letzten Jahren wie keine andere vom Immobilien-Boom profitierte, befindet sich in einer beispiellosen Abwärtsspirale. Halbfertige, milliarden-teure Projekte wurden gestoppt, dutzende Hotels sind in Zwangsvollstreckung. Um die 140.000 Zimmer halbwegs zu füllen, gewähren die Hotels irrwitzige Rabatte. Selbst in Luxus-Herbergen lässt es sich um weniger als 100 Dollar pro Nacht ruhen. In den Shopping Malls herrscht permanenter Ausverkauf.
Das Platzen der Immobilienblase hat auch den 50. Bundesstaat der USA im Pazifik an den Rand des finanziellen Ruins geführt. Die Hotelpreise sind längst im Keller und die Flüge werden immer günstiger. Einzig die Traumstrände füllen sich nur zögerlich.












