Zuletzt aktualisiert: 10.04.2009 um 11:11 Uhr
Kurzurlaub in Piran
Der Sonne entgegenlaufen, das Meer riechen und im Cafe Teater die Langsamkeit der Zeit entdecken.

Foto © ReutersDas bezaubernde Hafenstädtchen Piran
Auto. Ein Katzensprung! In rund drei Stunden ist man von der Steiermark und Kärnten aus im slowenischen Piran. Auf die Vignette nicht vergessen, es wird streng kontrolliert! Kostet für ein halbes Jahr 35 Euro, für das ganze Jahr 55 Euro. Direkt nach Piran hineinzufahren, kostet viel an Parkgebühr, weitaus günstiger ist es, den Parkplatz vor der Stadt zu benutzen. Hotels bieten Rückerstattungen der Parkgebühren an.
Hotel Piran. Nach wie vor der "Platzhirsch" in Piran. Falls Sie dort nächtigen, unbedingt ein Zimmer mit Blick auf das Meer buchen. Preis: Doppelzimmer rund 80 Euro.
Hotel Tartini. Traumhafte Lage, direkt am Tartiniplatz. Überaus nettes Personal, geräumige Zimmer. Ab Mai ist die Dachterrasse mit sensationellem Ausblick geöffnet. DZ rund 80 Euro.
Gostilna/Trattoria Giuseppe. Nur wenige Meter vom prächtigen Tartiniplatz entfernt. Nettes Personal, lauschiges Ambiente, sehr moderate Preise und ein herrlicher Thunfisch auf Gemüse. Adresse: Tartinijev trg.
Restaurant Verdi. Das allseits beliebte und bekannte Verdi mitten in der Altstadt wird seinem guten Ruf noch immer gerecht. Vor allem der Fisch ist ein Gedicht. Adresse: Verdijeva ulica 20.
Cafe Teater. Einen Espresso im Theatercafe genießen - das allein ist Grund genug, um nach Piran zu fahren. Sich von der Sonne in der Nase kitzeln lassen, die Möwen beim Flug beobachten, das leise Klatschen des Meeres vernehmen, fremden und vertrauten Sprachen lauschen, den Fischern am Morgen über die Schulter blicken, der Sonne am Abend beim Schlagengehen zunicken. Und dann am nächsten Tag wiederkommen.
Piran ist nicht groß, man kann sich darin aber ganz leicht 48 Stunden und länger verlieren. Wem das Genießen schwer fällt, der kann ins nahe gelegene
Portoroz fahren.
Kein Geheimtipp mehr, aber noch immer einen Abstecher wert, ist das ebenfalls sehr nahe gelegene, putzige Städtchen
Izola.
Die Hafenstadt
Koper ist an der Peripherie zwar häßlich, die Altstadt ist aber einen kurzen Besuch wert.
Man fährt nicht nach Piran, um groß einzukaufen. Obwohl sich zwischen den üblichen Touristen-Buden mittlerweile vor allem in der Altstadt einige Geschäfte befinden, die tragbare Mode anbieten. Etwas mondäner geht es da schon in Portoroz zu.
Wer Shopping auf seiner Liste hat, sollte eher ins benachbarte Italien "hüpfen". Triest mit seinen schicken Boutiquen liegt direkt vor der Haustür.