Sieg der Tierschützer: "Hunde-Riesen" in Italiens Zügen erlaubt
Im Rahmen einer "Hygiene-Kampagne" wollte man in italienischen Zügen Hunde mit über sechs Kilogramm verbieten. Nach heftigen Protesten und Boykott-Drohungen wurde das Gesetz jetzt gekippt.

Foto © APAGroße Hunde dürfen in Italien doch wieder Zug fahren
Nach heftigen Protesten dürfen die italienischen
Tierschützer einen Sieg feiern. Die Staatsbahnen haben auf eine
umstrittene Neuregelung verzichtet, derzufolge Hunde mit mehr als
sechs Kilo Gewicht ab 1. Oktober aus italienischen Zügen verbannt
gewesen wären. Das Gesetz sah vor, nur Tiere mit weniger als sechs
Kilo, die in einem Käfig transportiert werden, in den Zügen
zuzulassen.
Mit Boykott gedroht.
Nach heftigen Protesten von Tierschutzverbänden und
Hundebesitzern, die mit einem Boykott gedroht hatten, einigten sich
die italienische Bahngesellschaft Trenitalia und das
Gesundheitsministerium auf eine Abschaffung des Verbots. "Am Schluss
hat die Vernunft gesiegt", sagte die Unterstaatssekretärin im
Gesundheitsministerium Francesca Martini.
Flöhe und Zecken.
Die neuen Vorschriften waren Teil einer Kampagne für mehr Hygiene
an Bord der Züge. Nachdem Passagiere sich über Flöhe und Zecken in
den Waggons beklagt hatten, kündigte die italienische
Bahngesellschaft Trenitalia modernste Verfahren zur Reinigung der
Waggons an.










