UnstimmigkeitenJohnny Hallydays leibliche Kinder fechten Testament an

Der im Dezember gestorbene Rocksänger hatte seine Frau als Alleinerbin eingesetzt.

Johnny Hallyday
Johnny Hallyday © APA/AFP/BERTRAND GUAY
 

Johnny Hallydays leibliche Kinder wollen sein Testament gerichtlich anfechten, in dem der im Dezember 2017 gestorbene französische Rockstar seine Frau Laeticia als Alleinerbin eingesetzt hat. Seine Tochter Laura Smet habe zu ihrem großen Schmerz feststellen müssen, dass ihr Vater ihr nichts hinterlassen habe.

Kein Vermögen, kein Recht auf Tantiemen, nicht einmal eine Erinnerung an ihn wie etwa die signierte Plattenhülle seines Lieds "Laura", sagten ihre Anwälte am Montag, habe die Tochter erhalten. Nach Angaben der Anwälte wurde das Testament nach den Bestimmungen des US-Staats Kalifornien aufgesetzt, in dem Hallyday, seine Frau und die beiden minderjährigen Adoptivkinder Joy und Jade einen Teil des Jahres verbrachten. Es sieht zudem vor, dass beim Tod der Witwe das Erbe zu gleichen Teilen an die Adoptivkinder geht.

Verstöße gegen das Erbschaftsrecht

Alle Verfügungen verstießen "nachweislich" gegen das französische Erbschaftsrecht, betonten die Anwälte. Deshalb habe die 34-jährige Laura Smet sie damit beauftragt, ihre Rechte zu verteidigen und alles zu unternehmen, um das Werk ihres Vaters zu schützen, hieß es in der Erklärung weiter. Lauras älterer Bruder David Hallyday trete als Mitkläger auf, sagte sein Anwalt Jean Veil.

Hallyday war Anfang Dezember im Alter von 74 Jahren an Lungenkrebs gestorben. Er war fünf Mal verheiratet. Sein 51-jähriger Sohn David stammt aus seiner ersten Ehe mit der französischen Sängerin Sylvie Vartan, Laura Smet aus seiner Beziehung mit der Schauspielerin Nathalie Baye.

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