Von Queen kritisiertMeghan Markle: Schockiert von Einschränkungen

"Lasse Harry immer vor dir hergehen – niemand will einen Prinzen als Pantoffelheld sehen", ist nur eine von vielen Regeln, an die Prinz Harrys Verlobte sich gewöhnen wird müssen.

© AP
 

Es war ein Schnellsiedekurs in royaler Etikette, den Meghan Markle absolvieren musste. Bei ihren bisherigen öffentlichen Auftritten hielt sich die verlobte von Prinz Harry allerdings nicht immer an die Benimmregeln, die man als Mitglied der britischen Royals zu beachten hat.

Einiges an Markles Benehmen soll der Queen zuletzt sauer aufgestoßen sein, weswegen die Schauspielerin nun aufgefordert wurde, ihr Auftreten den royalen Gepflogenheiten anzupassen.

"Meghan weiß, dass sie sich jetzt in der Öffentlichkeit anders benehmen muss, aber sie war von einigen der Einschränkungen schockiert", zitiert das Boulevard-Magazin Star einen Insider. Sie habe vom Kensington Palast eine lange "Liste an Regeln" vorgesetzt bekommen. "Doch die kommen ihr altmodisch und lächerlich vor."

Darunter finden sich Regeln wie: "Sprich nicht, bevor du angesprochen wirst und lasse Harry immer zuerst antworten." Und: "Lasse Harry immer vor dir hergehen – niemand will einen Prinzen als Pantoffelheld sehen."

Außerdem:

  • Ein Smartphone in der Öffentlichkeit zu benutzen, gilt als "vulgär".
  • Bei öffentlichen Auftritten dürfen Gespräche mit Fans etc. nicht länger als zwei Minuten dauern.
  • Keine öffentliche Zurschaustellung von Ärger über Harry oder über andere Personen.
  • Keine Gespräche über Schönheit, Fitness oder Diäten.
  • Krankheiten oder schlechtes Befinden dürfen ebenfalls nicht erwähnt werden.
  • Keine aufdringlichen Outfits.

Nicht mit allen kann Meghan Markle sich anfreunden - wird sie aber müssen. Die Hochzeit mit ihrem Traumprinzen naht schließlich in Riesenschritten.

Meghan soll ihren Freunden erzählt haben, die Regeln seien "wahnsinnig komisch". "Aber niemand aus der königlichen Familie findet das zum Lachen", so der Insider.

Kommentare (5)

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Paddington
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Wichtig für die Wirtschaft

Tatsächlich stellen Königshäuser (welcher Länder auch immer) einen enormen Wirtschaftsfaktor dar. Ich kann mir zB kaum vorstellen, dass sich ein Tourist als Andenken ein Häferl oder Bilderl von unseren Politikern mit nach Hause nimmt. Aber: Schönbrunn, die Habsburger und die vielen damit verbundenen touristischen Gegebenheiten sind auch heute noch ein absoluter Touristenmagnet. Auch haben viele Vertreter der Königshäuser bei ihren Staatsbesuchen hochrangige Wirtschaftsbosse mit, denen sie wertvolle Kontakte vermitteln. Stellt man also eine Kosten-Nutzen-Rechnung an, kann diese nur zugunsten der Königshäuser ausgehen. So wird zB: allein die Prinzenhochzeit in England wieder zahlreiche Touristen anlocken und die Wirtschaft anfeuern (Übernachtungen, Produktion und Verkauf von Fan-Artikeln etc).
PS: Wir Österreicher brauchen die Habsburger nicht mehr aus den Gruften zu holen. Wir haben das schon längst gemacht und der Tourismus in zB Wien lebt sehr davon.

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CuiBono
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Mehr als lächerlicher Zirkus

um die Royals und auch alle anderen blaublütigen monarchistischen Herrschaftshäuser Europas.

Lächerliche Relikte längst vergangener Zeiten, aufgeklärten Gesellschaften sowie parlamentarischen Demokratien absolut nicht mehr angemessen.

Wenn diese "Eliten" ihre Lebensunterhalte aus eigenem finanzieren müsste, wären sie schon längst verhungert und es gäbe diese seltsamen Dynastien nicht mehr.

Aber so werden noch immer Otto-Normal-Bürger zur Kasse gebeten. Wie vor Hunderten von Jahren die Leibeigenen.
Unverständlich - "Am Kopf kratz".

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silentbob79
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@CuiBono

Die britische Königsfamilie beschert vielen Unternehmern und dadurch in weiterer Folge auch dem Staat deutlich mehr Einnahmen, als sie den Staat kosten.

Nur zwei Zahlen: Die Ausgaben des Staates für die Königsfamilie betrug im Jahr 2014 rund 50Mio Pfund. Alleine die Hochzeit von Kate und William hat über 100Mio Pfund an Tourismuseinnahmen gebracht ...

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CuiBono
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@silentbob79

Ihren Kommentar in Ehren, aber

1) WIE bitte belegen Sie Ihre Zahlen?

2) Ändert eine wirtschaftliche Betrachtungsweise nix an der historischen Überholtheit und damit der zu hinterfragenden zeitaktuellen Berechtigung längst überholten monarchischen Parasitentums mit Herrschaftsanspruch.
Ganz abgesehen von unverfrorener, ausschließlich dem Eigennutz dienender, direkter Einmischung in demoratische Tagespolitik, wie sie derzeit, ganz unverholen und wohl als selbstverständliches Recht betrachtet, vom spanischen Königshaus in der Katalonienfrage gelebt wird.

IHRER Argumentation folgend, dürften wir Österreicher wohl viel Geld verlieren, indem wir die Habsburger - mit ihrem Reich in dem angeblich die Sonne nie unterging - nicht aus den Gruften holen.

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silentbob79
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@cuibono

1) Offenbar darf man hier keine links posten, also kann ich den ensprecheden Artikel einer anderen Zeitschrift nicht verlinken.

2) Das ist ihre persönliche Meinung. Die kann man teilen, muss man aber nicht.

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