Der New Yorker Ableger des Wachsfigurenmuseums "Madame Tussauds" hat mit einer angeblich zu hellhäutigen Beyoncé-Figur von sich reden gemacht. Das neue Modell der Popsängerin gleiche ihrer Hautfarbe nach eher Lindsay Lohan, Jessica Simpson, Britney Spears oder Mariah Carey, schrieben Nutzer auf Twitter. Am Donnerstag war die Figur nicht mehr ausgestellt und für "Reparaturen" entfernt worden.

Reparaturen können Tage oder gar Wochen dauern, sagte eine Mitarbeiterin, ohne konkrete Gründe für die Entfernung zu nennen. Teils müsste kosmetisch nachgeholfen werden, wenn Besucher den Figuren ins Gesicht greifen oder Farbe verschmierten.

Das Museum hatte die Kritik zuvor zurückgewiesen und erklärt, die Beleuchtung sowie Blitzlichter beim Fotografieren könnten Gründe für abweichende Hauttöne sein. "Unser talentiertes Bildhauer-Team tut alles, um sicherzustellen, dass wir unsere Wachsfiguren mit den dargestellten Prominenten farblich abstimmen", sagte eine Sprecherin. Auf Abweichungen wegen der Beleuchtung in den Ausstellungsräumen und durch Blitzlicht hätten die Bildhauer aber keinen Einfluss.

Die 35-jährige, in Houston (Texas) geborene Beyoncé ist Tochter von Tina Knowles, die kreolischer Abstammung ist, sowie dem Afroamerikaner Mathew Knowles.