HintergründeGestalten Sie mit: Fragen und Antworten zum Format Leserforum

Wir öffnen unsere Redaktion: Wünsche, Ideen und die Kritik der Kleine-Zeitung-Leser sind gefragt.

Mitglieder des Leserforums tauschen sich mit Chefredakteur Hubert Patterer und den Mitarbeitern der Kleinen Zeitung persönlich aus © 
 

1. Was ist das Leserforum der Kleinen Zeitung?

Die Kleine Zeitung hat in der Steiermark und in Kärnten eine Gruppe von je 25 Leserinnen und Lesern zusammengestellt, mit denen sie sich für den Zeitraum eines Jahres regelmäßig und persönlich austauschen möchte, um die Wünsche ihrer Leser noch besser kennenzulernen. Die Lesermandatare sind Impulsgeber und Berater der Kleinen Zeitung und sollen die Interessen der gesamten Leserschaft vertreten.

2. Wer sind die Mitglieder des Leserforums?

Alle Leserinnen und Leser waren herzlich eingeladen, sich für das Leserforum zu melden - hunderte Bewerbungen sind aus allen Ecken Steiermark und Kärntens eingelangt. Die jüngste Teilnehmerin ist 16, die älteste 75 Jahre alt. Ein Weltraumforscher ist ebenso vertreten wie ein Wachmann an der Uni; eine Biobäuerin ebenso wie eine Zahnarztassistentin.

3. Wie häufig finden die Treffen statt?

Einmal pro Quartal werden die Mitglieder des steirischen Leserforums in den Newsroom eingeladen, um sich in ungezwungener und gemütlicher Atmosphäre mit Chefredakteur Hubert Patterer und weiteren Redakteuren der Kleinen Zeitung auszutauschen, ihr Feedback und ihre Ideen einzubringen, und auch die Anliegen aus Familie und Freundeskreis sowie der gesamten Leserschaft zu deponieren. Die Agenda der Veranstaltungen wird jeweils von den Leserbeiräten selbst gestaltet. Der Relaunch der Zeitung, das Spannungsfeld zwischen Politik und Medien im Vorfeld der Nationalratswahl und ein Produkttest der neuen Kleine-App, die im Herbst auf den Markt kommen soll, sind erste Programmvorschläge für die nächste Tagung im September.

Die Lesermandatare erhalten bei den Treffen auch die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu blicken: Wie sieht der Alltag in der Redaktion aus? Wie kann ich sicher sein, dass in der Kleinen Zeitung die Wahrheit steht? Wie wird entschieden, was in die Zeitung kommt? Sie haben die Möglichkeit, Chefredakteur Hubert Patterer Fragen wie diese zu stellen, an an Redaktionskonferenzen teilzunehmen und beim Andruck der Zeitung live dabei zu sein. 

Zwischen den persönlichen Treffen tauschen sich die Lesermandatare untereinander und mit der Kleinen Zeitung über eine WhatsApp-Gruppe aus. Die gesamte Leserschaft der Kleinen Zeitung ist eingeladen, ihre Leseranwälte auch direkt per E-Mail zu kontaktieren und ihnen ihre Anliegen mitzugeben.

4. Wie kann man als Leser die Leseranwälte kontaktieren?

Schicken Sie Ihre Anliegen per E-Mail an:

Dominik Brinner, 20, Wachmann, aus Hausmannstätten:
dominik.brinner@leserforum.at
 
Chiara Brunner,19, Maturantin, aus Sinabelkirchen:
chiara.brunner@leserforum.at
 
Hans Werner Gangl, 46, Technischer Angestellter, aus Graz:
hans-werner.gangl@leserforum.at
 
Gottfried Gerngroß, 47, Landesbediensteter, aus Buch-St. Magdalena:
gottfried.gerngross@leserforum.at
 
Barbara Gollner, 35, Dipl. Paro-, Prophylaxe-, Zahnarztassistentin, aus Graz:
barbara.gollner@leserforum.at
 
Josef Graßmugg, 55, Büroangestellter bei der Polizei, aus Kapfenberg:
josef.grassmugg@leserforum.at
 
Werner Grüner, 69, Supervisor, Coach  und Weinakademiker, aus Leoben:
werner.gruener@leserforum.at
 
Claus Hardt-Stremayer, 26, Gymnasiallehrer, aus Graz:
claus.hardt-stremayer@leserforum.at
 
Anna Hörzer, 35, Bäuerin, aus Waldstein:
anna.hoerzer@leserforum.at
 
Maria Jandl, 33, Sekretärin, aus Maria Lankowitz:
maria.jandl@leserforum.at
 
Sabrina Lerch, 33, Grafikerin und in der Landwirtschaft tätig, aus Hitzendorf:
sabrina.lerch@leserforum.at
 
Daniel Nauschnegg, 32, Jungunternehmer, aus Eibiswald:
daniel.nauschnegg@leserforum.at
 
Theresa Niederl, 18, Maturantin, aus Gnas:
theresa.niederl@leserforum.at
 
Margit Nöhrer, 55, Geschäftsführerin, aus Rohr bei Hartberg:
margit.noehrer@leserforum.at
 
Maria Pachernegg, 16, Schülerin aus Murau:
maria.pachernegg@leserforum.at
 
Michael Rahm, 35, Leitender Angestellter, aus Weiz:
michael.rahm@leserforum.at
 
Ludmilla Reisinger, 18, Maturantin, aus Frohnleiten:
ludmilla.reisinger@leserforum.at
 
Caroline Rodlauer, 40, Architektin und Ziviltechnikerin, aus Bad Mitterndorf:
caroline.rodlauer@leserforum.at
 
Gernot Ruprechter, 44, tätig im Bereich EDV und Marketing, Fotograf, aus Knittelfeld:
gernot.ruprechter@leserforum.at
 
Ernst Balthasar Scheid, 65, war Bewährungshelfer und Coach, aus Obdach:
ernst-balthasar.scheid@leserforum.at
 
Angelika Schmidt, 24, Studentin, aus Kalsdorf:
angelika.schmidt@leserforum.at
 
Barbara Siegl, 16, Schülerin, aus Deutsch Goritz:
barbara.siegl@leserforum.at
 
Christof Weber, 33, Doktorand am Institut für Weltraumforschung, aus Graz:
christof.weber@leserforum.at
 
Martha Zaunschirm, 47, Berufsschullehrerin, aus Gleisdorf:
martha.zaunschirm@leserforum.at
 
Karin Zeni, 75, ehemals Geschäftsführerin in Frankfurt, aus Graz:
karin.zeni@leserforum.at

 

Einladung zum Dialog

Die besondere Nähe zu den Leserinnen und Lesern gehört zum Wesenskern dieser Zeitung. Es ist keine normale Kundenbeziehung. Die Zeitung will Heimat für Leser sein, das schließt die kritische Auseinandersetzung mit ein. Gerade im Widerspruch, in der Irritation, scheint die tiefe Verbundenheit mit der Kleinen Zeitung durch. Im Grunde gehört sie gar nicht uns, sondern den Lesern. Sie ist Allgemeingut und Teil der Identität.

Nähe haben wir früher über die lokalen Inhalte, die Regionalredaktionen, die Leserbriefseite oder die Ombudsleute hergestellt. Das digitale Zeitalter hat die Formen und Möglichkeiten der Kommunikation erweitert. Zeitung als lebensbegleitendes Dialog-Angebot, dieses Verständnis von Zeitung lässt sich heute viel leichter verwirklichen. Jeder Text ist eine Einladung zum Dialog.

Mit dem neuen „Leser-Forum“ wollen wir ihm Gewicht und Verbindlichkeit verleihen. Das antike Forum war nicht nur Markt, sondern auch Ort der Volksversammlung. An die Idee knüpft das Leserparlament an. Wir suchen Abgeordnete der Leserfamilie und laden sie zum intensiven Austausch über die Gestaltung, Ausrichtung und Weiterentwicklung der Zeitung ein. Es ist ein Angebot zur Teilhabe und ein Beitrag, das politisch geschürte Misstrauen gegenüber den Medien abzubauen. Wir öffnen uns und legen dar, was wir tun und warum. Reden wir!