TOURENTIPPEin Wintertraum in den Schladminger Tauern

Herbert Raffalt verrät uns seinen neuesten Wandertipp. Diesmal geht es auf den Krahbergzinken.

Winterlicher Ausblick vom Krahbergzinken auf Höchstein und Seerieszinken © HERBERT RAFFALT
 

Mit dem Ski-Opening an diesem Wochenende startet die Planai in die Wintersaison. Tausende Besucher genießen das Konzert und wohl auch die ersten Schwünge im Schnee. Wer gerne abseits der Pisten unterwegs ist, dem empfehle ich eine Runde auf den Krahbergzinken (2134 m). Der Aussichtsberg mit grandiosem Blick in die Schladminger Tauern ist von der Bergstation aus leicht zu erreichen. Hält man sich beim Aufstieg an den Sommerweg, ist die Wanderung einfach und gefahrlos zu schaffen. Nur die letzten Meter zum Gipfelkreuz sind mit Vorsicht zu genießen.

Die Route auf den Krahbergzinken Foto © KLZ/Infografik

Von der Bergstation Planaibahn geht es mit den Schneeschuhen am Pistenrand entlang über den Planaigipfel in südlicher Richtung bis zur Mitterhausalm. Am Krahbergsattel wandern wir an der Bergstation Mitterhausalmbahn vorbei in eine flache Senke. Eine gelbe Markierung am Waldrand weist uns den Weg zum Gipfel. Durch einen Hochwald geht es mäßig steil aufwärts und nach etwa 15 Minuten erreichen wir einen breiten Rücken. Nun folgen wir dem Kamm und wandern in Serpentinen bergwärts.

Das Gipfelkreuz am Krahbergzinken Foto © HERBERT RAFFALT

Der Aufstieg zwischen Latschen und Kiefern ist angenehm, schon nach einer Stunde ist der markante Vorgipfel zum Krahbergzinken erreicht. Ein sehr schmaler Grat trennt uns noch vom höchsten Punkt, aber nur geübten Berggehern ist das kurze Stück zum Gipfel empfohlen. Die Schneeschuhe bleiben dafür am besten zurück. Zurück geht es entlang der Aufstiegsspur.

Die Tour

Ort: Schladming (750 m)
Ausgangspunkt: Bergstation der Planaibahn (1828 m)
Gehzeit: Für den Aufstieg ca. 2 Stunden/300 Höhenmeter

Kommentare (1)

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sapientia
0
1
Lesenswert?

"Mit dem Ski-Opening an diesem Wochenende startet die Planai in die Wintersaison."


... und das schon am 13.Jänner, alle Achtung!

Oder hat da ein(e) Redaktionsgehilfe (in) auf eine Konserve zurückgegriffen, ohne den Text zu lesen?

Antworten

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