Hügelland

Ausblick auf die Weinhänge von Collio und Colli Orientali

Die Weinbaubetriebe aus dem Hügelland Colli Orientali garantieren durch die händische Lese sowie den Einsatz moderner, hoch entwickelter Vinifikationstechnologie eine herausragende Qualität der DOC-Weine "Colli Orientali del Friuli“.

Der Anblick der einzigartigen Hügellandschaften ist Faszination pur. © KK
 

Grenzatmosphäre und ein Schloss mit Ausblick auf märchenhafte Hügellandschaften - das ist Gorizia. Bis 2004 verlief die Grenze in Form einer Mauer auf der Piazza Transalpina, wo man mit einem Fuß in Italien und mit dem anderen in Slowenien steht.

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Zauberhaftes Castello di Gorizia © KK
Das mittelalterliche Schloss ist ein wahres Kleinod: von hier aus kann der Blick über die sanften Hügelhänge und die ganze Stadt schweifen. Im so genannten "Nizza der Adria“ gibt es zahlreiche Parks wie den Parco Piuma am Fluss Isonzo und den Park des Palazzo Coronini Cronberg. Sehr interessant sind auch das Museum der Mode und der angewandten Künste sowie das Museum des Ersten Weltkrieges.

Das Collio DOC-Gebiet bietet Etiketten wie Friulano, Ribolla Gialla, Picolit und Malvasia Istriana. Der Hauptort dieser zauberhaften Hügellandschaft nahe Gorizia ist die Stadt Cormòns, umgeben von kleinen malerischen Ortschaften an der Grenze zu Slowenien wie Dolegna del Collio, San Floriano del Collio oder Savogna d'Isonzo. Hier kann man den Collio auch auf der Vespa entdecken, und zwar bei einer Tour auf den Wein- und Genussstraßen.

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Roter Bergradicchio "Rosa di Gorizia"(Slowfood Presidium © KK
Die Küche ist mitteleuropäisch beeinflusst: Gewürzkuchen wie Favette, Presnitz und Putizza, aber auch Zwetschgenknödel, zarter Schinken aus Cormòns oder der rote Radicchio "Rosa di Gorizia“ (Slowfood Presidium) sind sehr bekannt.

Im 1. Weltkrieg war dieses Gebiet ein wichtiger Schauplatz. Davon zeugen Lauf- und Schützengräben sowie Denkmäler: Sacrario di Redipuglia, Ara Pacis in Medea, Themenpark des 1. Weltkrieges in Monfalcone, Kriegsgräberstätte in Oslavia und Denkmalschutzgebiet am Monte San Michele in Sagrado.

Gemona und Umgebung

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Gemona: das Ortsbild verkörpert den zähen friulanischen Charakter © KK
Das Ortsbild von Gemona, das an den Ausläufern der Julischen Voralpen liegt und 1976 nach dem Erdbeben wieder aufgebaut wurde, wird von seinem majestätischen Dom Santa Maria Assunta beherrscht. Eindrucksvoll sind auch die Paläste entlang der Via Bini, die originalgetreu restauriert wurden und wo so manch herrliche Freskomalerei zum Vorschein kam. "Schmuckstücke“ sind der Palazzo Elti und das Museo Civico. Eine einmalige Attraktion ist die Cineteca del Friul mit wertvollem Film- und Bildmaterial.

Gemona liegt in einer wunderschönen Landschaft eingebettet, so dass die Umgebung auch als Ausflugsziel sehr lohnenswert ist: Lago di Cavazzo oder "See der Drei Gemeinden“ bietet Wanderwege, Strände und ist Stützpunkt für verschiedene Wassersportarten; Trasaghis empfiehlt sich ebenfalls für Wanderungen und bietet Strände am Ufer des Flusses Palâr; in Tarcento führt ein Fußweg entlang des Torre zum Wasserfall Cròsis; Ziel eines Ausflugs könnten auch die kleine Festung des Monte Bernadia, die Tropfsteinhöhlen von Villanova oder im Val Resia der Naturpark der Julischen Voralpen sein. Das Haus der Schmetterlinge in Bordano ist ein lebendiges Museum, in dem eine Vielfalt an Schmetterlingsarten aus aller Welt gezüchtet wird.

Mittelalterliches Venzone

Venzone ist eine interessante Stadt mit vielen Geheimnissen. Einiges offenbart sich beim Rundgang durch die aus weißen Steinbauten bestehende und mit mittelalterlichem Zauber behaftete Altstadt, die Stein um Stein genau so wie vor dem Erdbeben 1976 aus den Trümmern wieder aufgebaut wurde. Die von massiven Mauern umgebene Stadt bewahrt in der Cappella di San Michele gut erhaltene Mumien auf.