Top 8 Die schönsten Gärten

Bunte Blütenteppiche, geometrisch angelegte Beete, stachelige Kakteen, jahrhundertealte Baumriesen und ein steinernes Meisterwerk mitten in der Metropole: Folgende Gärten und Parks bringen Natur- und Kunstliebhaber zum Staunen.

Hoch über Lugano, oberhalb des Künstlerdorfs Carona, erstreckt sich auf 62.000 Quadratmetern der Parco San Grato. Das Schweizer Naturparadies beherbergt unter anderem die größte Sammlung von Azaleen und Rhododendren des Tessins. Verschiedene Lehrtafeln und Themenwege leiten durch die Blütenvielfalt. Der Blick reicht über den Luganer See bis zu den Alpengipfeln. Zum 60. Geburtstag 2017 lockt der Park neben Gartenfreunden auch Kulturinteressierte mit Konzerten, Ausstellungen und Theaterstücken an den Lago di Lugano. Der Eintritt ist frei. www.ticino.ch, www.parcosangrato.ch

Ticino Turismo/Remy Steinegger (Ticino Turismo/Remy Steinegger)

Die Königin der Blumen können Niederösterreich-Urlauber im Rosarium der Kaiserstadt Baden/Thermenregion Wienerwald bewundern. Über 800 Sorten gedeihen im größten Rosengarten der Alpenrepublik.

Astrid Knie

Auf Höhe Marokkos liegt Madeira, bekannt als „schwimmender Garten im Atlantik“. Thymian-, Lorbeer- und Eukalyptusduft liegen in der Luft, am Wegesrand leuchtet es bunt: Gut 800 Pflanzenarten, meist subtropische Importe der ersten Kaufleute, schmücken das portugiesische Eiland. Die gesamte Vielfalt mit Hibiskus, Azaleen und Papageienblumen bewundern Urlauber beispielsweise im botanischen Garten der Hauptstadt Funchal oder im Waldpark Ribeiro Frio.

KK

4500 Kakteen in verschiedenen Formen, Farben und Größen aus aller Welt hat César Manrique im Jardín de Cactus in Guatiza im Osten Lanzarotes zusammengetragen. Der Kaktusgarten ist das letzte Werk von Lanzarotes bedeutendstem Künstler. Stets darum bemüht, Natur und Kunst harmonisch zu vereinen, legte er den Park in Form eines Amphitheaters in einem ehemaligen Steinbruch an. Neben den stacheligen Pflanzen zieren Teiche und bizarre Steinsäulen die Landschaft. Von der restaurierten Windmühle aus dem 18. Jahrhundert genießen Ausflügler den Panoramablick über die gesamte Anlage. 

KK

Rund um Schloss Hof im niederösterreichischen Marchfeld hat Feldherr Prinz Eugen im 18. Jahrhundert eine der modernsten und aufwändigsten barocken Gartenanlagen des Habsburger Reichs geschaffen. Auf sieben sanft zum Fluss March hin abfallenden Terrassen können Besucher heute Blumenfelder, Steinskulpturen und kunstvolle Brunnen bestaunen. Symmetrisch angelegte Broderiebeete mit Buchs, Rabatten und farbigem Kies erinnern an feine Stickereien und waren schon zur Barockzeit Glanzstück des Parks. Zudem laden weite Obstwiesen und Rasenflächen zum Picknicken ein. www.schlosshof.at

KK

Ein Muss für alle Bodensee-Urlauber ist die Mainau. Deutschlands berühmteste Blumeninsel bietet eine florale Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Im Italienischen Rosengarten betören Duft und Eleganz der üppigen Blüten. Im Staudengarten leuchtet je nach Jahreszeit eine andere Farbenpracht von indigoblauem Rittersporn bis hin zu feuerrotem Orientalischen Mohn. Tipp: Noch bis 22. Oktober 2017 zeigen Mainau-Gärtner unter dem Motto „Zahlenspiel und Farbenplus“, wie viel Mathematik in der Welt der Pflanzen steckt – mal mit Humor, mal wissenschaftlich.

RitaE@pixabay.de

Den wohl bekanntesten Blick auf Barcelona haben Städtereisende von der Panoramaterrasse des Parc Güell im Norden der katalanischen Metropole. Sie bildet das Herzstück des von Modernisme-Vorreiter Antoni Gaudí konzipierten Gesamtkunstwerks und wird von einer wellenförmigen Bank umrundet, die der spanische Baumeister mit tausenden bunten Mosaiksteinchen verzierte. Als Stütze dienen die 86 Säulen der darunter befindlichen Markthalle. Bei der Gestaltung der umliegenden Grünfläche achtete Gaudí darauf, die Architektur den bestehenden Gegebenheiten anzupassen. So fügen sich Wege, Laubengänge und Brücken harmonisch in das hügelige Gelände ein.

Laura-Lee Lehmann/thetravellette.com

Umgeben von 50 Hektar Wald und Wiesen liegt oberhalb des Starnberger Sees das Biohotel Schlossgut Oberambach. Erholungssuchende finden dort Ruhe und Abgeschiedenheit im großzügigen Schlosspark mit jahrhundertealten Baumriesen. Sitzgelegenheiten in versteckten Nischen, Brunnen und Liegestühle laden zum Verweilen ein. „Im Einklang mit der Natur leben“ lautet denn auch das Credo von Besitzerfamilie Schwabe. So baut das Team des zertifizierten Biohotels seit 2017 Kräuter, Salat und Gemüse an. Nicht nur Hotelgäste, sondern auch Besucher können den Demeter-Biogarten besichtigen und dabei viel über Herkunft beziehungsweise Heranziehen von Samen, Anbauweise und Besonderheiten erfahren. www.schlossgut.de

KK
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