Wissen: GeschichteGeldgier und Geltungsdrang: Korruption in der Antike

An der Uni Graz findet am 30. März und 1. April der interdisziplinäre Kongress "Geldgier und Geltungsdrang" statt. Es geht um das spannende Thema Korruption in der griechisch-römischen Antike.

Eine Tagung beleuchtet die Geldgier in der Antike © (c) schinsilord - Fotolia
 

Bei der Tagung "Geldgier und Geltungsdrang", die vom Hans Gross Kriminalmuseum und vom Institut für Alte Geschichte und
Altertumskunde der Karl-Franzens-Universität Graz veranstaltet wird, geht es um unterschiedliche Formen von Korruption in der griechisch-römischen Antike.

Der behandelte Zeitraum reicht von der Klassik bis zur Spätantike, auch die Wirkungs- und Rezeptionsgeschichte findet Beachtung. Eine exakte rechtliche Definition von Korruption wird nicht vorgegeben, eines aber ist den untersuchten Phänomenen gemeinsam, nämlich eine Überschreitung von zumindest moralischen Grenzen sowie das Bewusstsein um die grundsätzliche Unzulässigkeit dieser Überschreitung.

 

Zur Tagung

Geldgier und Geltungsdrang: 30. 3. – 1. 4. 2017 (Beginn: 30. 3., 13.00 Uhr)

ORT:    Sitzungszimmer SZ 01.18, Hauptgebäude der Karl-Franzens-Universität Graz, Univ.-Platz 3, 1. OG

Dabei werden vielerlei Lebensbereiche ins Auge gefasst, wie z. B. Politik, Wirtschaft, Kunst, Sexualität, Gesellschaft oder Religion. Korruption wird im Hinblick auf ihre jeweiligen historischen Spezifika und Bedingungen ebenso untersucht wie auf die ihr zugrundeliegenden anthropologischen Konstanten.

 

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