200.000 BesucherRockhelden, Langnasen und andere Publikumsmagneten

Eine magische Hürde ist genommen. 208.000 Besucher hatten die Grazer Spielstätten in der Saison 2016/17. Vor allem auf den Schloßberg-Kasematten fiel das Plus gewaltig aus.

5K HD bestreiten den Auftakt der herbstlichen DO-POP-Reihe © Spielstätten/Knie
 

71.922 Besucher frequentierten in der letzten Saison die Schlossbergbühne auf den Kasematten. Nebst Rockhelden wie Bilderbuch, Sportfreunde, Stiller oder Billy Talent war da wohl eine Langnase daran schuld: "Cyrano de Bergerac", das fulminante Gastspiel des Grazer Schauspielhauses, zog in 16 Vorstellungen tausende Gäste an. Fast 17 Prozent Publikumszuwachs sind kaum zu schlagen, aber auch im Orpheum (106.00 Gäste) und im Dom im Berg (knapp 30.000 Besucher) gab es regen Zulauf.

„Wir freuen uns, dass die Maßnahmen unserer Strukturreform
gegriffen haben", erzählt Geschäftführer Bernhard Rinner, "und das Publikum unsere programmatischen Bemühungen honoriert hat." man habe isch bempht, "die Stärken der einzelnen Häuser noch mehr zu forcieren und das kulturelle Angebot der Stadt mit Veranstaltungen aus den Bereichen Rock, Pop, Hip-Hop, Techno und Metal weiter zu bereichern." Ein neuer gemeinsamer Außenauftritt, gestaltet von Designerin Heike Julia Prates,  soll den drei Kulturstätten künftig mehr optische Einheit verleihen, ein eigener Orpheum-Wein in der hauseigenen Bar für Umsatz sorgen.

Auch das neue Porgramm ist bereits da: DO POP versammelt immer donnerstags die begabtesten und besten Nachwuchskräfte aus dem
Indie-Bereich auf der Orpheumsbühne, den Auftakt macht am 12. Oktober die Jazz/Funk/Groove-Supergroup 5K HD, zusammengesetzt aus Schmieds Puls-Frontfrau Mira Lu Kovacs und den Herren von Kompost 3.

Am 28. Oktober gastieren die Hip Hop-Band OK KID im Orpheum, am 27. November steigt ebendort die Sause "Bockbeat 2017", ein Bockbier-Anstich mit rockigem Line-up: Horst, Matakustix und die Steaming Satellites spielen auf. Und am 15. Dezember gibt sich beim Kult-Benefiz "Let's spend the night together" dann wieder die Crème de la Crème der österreichischen Musiker und Kabarettisten die Klinke in die Hand: Die Einnahmen kommen karitativen Zwecken zugute. Im Vorjahr waren es übrigens satte 35.000 Euro.

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