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Rainhard Fendrich hat mit Vergangenheit abgeschlossen

Für den österreichischen Musiker Rainhard Fendrich ist seine turbulente Vergangenheit kein Thema mehr. Er blickt in die Zukunft und freut sich auf sein drittes Kind.

© APA I HERBERT PFARRHOFER
 

Rainhard Fendrich hat mit seiner in einen Drogenskandal gipfelnden Vergangenheit abgeschlossen: "Es ist passiert. Es ist gut, dass es so passiert ist, wie es passiert ist. Ich habe dazu alles gesagt und ich bin froh, dass ich es hinter mir habe. Nicht einmal im Traum denke ich mehr daran", betonte der 55-Jährige im Gespräch mit der APA in Wien.

Der Musiker freut sich "wahnsinnig" auf sein Kind

Der Sänger nahm auch zu seiner nahenden neuerlichen Vaterschaft Stellung. Er wolle in der Erziehung nichts anders machen als bei seinen Söhnen Lukas (25) und Florian (19) aus seiner geschiedenen Ehe. "Das ist auch gar nicht die Frage, die ich erwartet habe", so der Entertainer. "Die wäre: 'Was ist, wenn der Sohn 20 ist?' Da lautet die Antwort, dass sich die Altersgrenzen verschoben haben. Es gibt sehr viele Beispiele von Vätern, die auch noch im fortgeschrittenem Alter Kinder in die Welt setzen - und das funktioniert. Natürlich werde ich mit 56 vielleicht mehr Geduld haben." Er freue sich jedenfalls "wahnsinnig".

Fendrich zeigt sich zeitkritisch

Als Musiker verfolgt Fendrich das aktuelle Zeitgeschehen. "Jugendliche, die einen Job suchen, sind nicht mehr in der Lage, einen geraden Satz zu sprechen, weil sie eigentlich nur noch über Facebook kommunizieren", stellte er gegenüber der APA fest.

Menschen wie den früheren deutschen Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin, der in einem Buch umstrittene Thesen zum Thema Integration aufgestellt hat, hält Fendrich für sehr gefährlich. "Die Verschmelzung der Kulturen war schon immer da, das wird man nicht verhindern können. Es liegt an unserer Kultur, sich zu behaupten, weil wir verlieren sie ja mit der Zeit", meinte der Star. "Wir müssen damit rechnen, dass sich Menschen, die sich besser durchsetzen können, ganz einfach einmal unsere Kultur beeinflussen werden. Ich hab' da kein Problem damit. Ich habe viele Freunde, die türkisch sind. Warum soll sich die türkische Kultur nicht mit unserer verschmelzen? Wenn eine Kultur stark ist, wird sie sich behaupten können, wenn sie schwach ist, dann gehört sie weg."

Rainhard Fendrich meldet sich am 24. September mit seinem neuen Album "Meine Zeit" (Sony) zurück. Außerdem nimmt er bei der ORF-Castingshow "Helden von morgen" am 22. Oktober die Kandidaten unter die Lupe.

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