Löwenparade Das sind Venedigs Preisträger

Goldener Löwe für Guillermo del Toro und seinen Fantasythriller "The Shape of Water". Aber wer sind Venedigs andere Preisträger? Hier kommen die Sieger dieses Festivals.

"The Shape of Water"

Eine junge Frau verliebt sich in ein flossenbewehrtes Wasserwesen. Und das mitten im Kalten Krieg. Guillermo del Toros mit dem Goldenen Löwen bedachter, märchenhafter, unheimlicher Film ist eine Parabel über Außenseitertum und Diskriminierung.

Biennale

Großer Preis der Jury

Samuel Maoz erhielt den Großen Preis der Jury. Der Silberne Löwe ist seine zweite venezianische Trophäe. Vor "Foxtrot" wurde er bereits einmal geehrt - 2009 mit dem Goldenen Löwen für seinen Debütfilm "Lebanon".

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"Foxtrot"

"Foxtrot" erzählt von einer militärischen Eskalation auf einem entlegenen Außenposten. Israels Verteidigungsministerium kritisierte den Film: Er helfe den Feindes des Landes. Maoz' Konter: "Kritik ist das wichtigste Instrument, um die Gesellschaft besser zu machen."

Biennale

Silberner Löwe, beste Regie

Gleich zwei Löwen gab es für Xavier Legrands "Jusqu'à la garde". Silber für die beste Regie und den "Zukunftslöwen" für das beste Debüt.

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"Jusqu'à la garde"

Der Film erzählt vom bitteren Sorgerechtsstreit eines Paares in Scheidung - ausgetragen auf dem Rücken des gemeinsamen Kindes.

Biennale

Beste Darstellerin

Coppa Volpi für Charlotte Rampling als beste Darstellerin. "Italien verdanke ich alles, das Land hat mich immer künstlerisch inspiriert", sagte sie auf der Bühne.

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"Hannah"

Im Drama "Hannah" des jungen Italieners Andrea Pallaoro muss sie sich mit einem plötzlichen Verlust auseinandersetzen, nachdem ihr Mann verhaftet worden ist.

Biennale

Bester Darsteller

Kamel El Basha erhielt die Coppa Volpi als bester Schauspieler in "The Insult".

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"The Insult"

In dem von vielen Kritikern vorab zu den Löwen-Favoriten gezählten libanesischen Drama eskaliert eine belanglose Beleidigung zu einem Gerichtsstreit mit schwerwiegenden Folgen.

Biennale

Bestes Drehbuch

Der Ire Martin McDonagh wurde für "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" mit dem Preis für das beste Drehbuch bedacht. Er führte bei dem Film auch Regie.

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"Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"

Frances McDormand spielt darin eine Frau, die auf der Suche nach dem Mörder ihrer Tochter ziemlich resolut vorgeht. Auch dieser Film zählte für etliche Kritiker zu den Favoriten des stark besetzten Festivals.

Biennale

Spezialpreis der Jury

Der Australier Warwick Thornton erhielt für "Sweet Country" den Spezialpreis der Jury.

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"Sweet Country"

Der Film erzählt im Westernstil und aus der Sicht der Aborigines von der Auseinandersetzung mit westlichen Missionaren.

Biennale/Mark Roger

Bester Nachwuchsdarsteller

Der 18 Jahre alte Charlie Plummer erhielt den Marcello-Mastroianni-Preis als bester Nachwuchsdarsteller in "Lean on Pete".

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"Lean on Pete"

In Andrew Haighs Film spielt er mit großem Einfühlungsvermögen einen jungen Burschen, der im Leben keinen Halt findet, bis er sich mit einem ausrangierten Rennpferd anfreundet.

Biennale/Scott Patrick Green

Bester Orizzonti-Film

In der Nebenreihe "Orizzonti" wurde Susanna Nicchiarelli für "Nico, 1988" geehrt.

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"Nico, 1988"

Der Film beschreibt die letzten Lebensjahre der legendären "Velvet Underground"-Sängerin Nico.

Biennale

Beste Virtual Reality

Regieveteran John Landis übergibt den Preis für den besten Virtual-Reality-Film an Eugene YK Chung und sein Werk "Arden's Wake". Die Preise in dieser Kategorie wurden heuer zum ersten Mal vergeben.

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"Arden's Wake"

Den Animationsfilm sieht man mittels Spezialbrille, die es erlaubt, gänzlich in die virtuelle Welt der Erzählung einzutauchen. Für viele Experten dürfte die Technologie bald den 3D-Film ablösen. Wenn das stimmt, zeigte sich das älteste Filmfestival der Welt in seiner 74. Ausgabe wieder einmal als zukunftsweisend.

Biennale
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