ParisFranzösische Bäcker wollen Baguette zum Kulturerbe erheben

Das "wunderbare" Produkt aus Mehl, Wasser, Salz und Hefe sei wie der Pariser Eiffelturm: ein wichtiges, weltberühmtes Wahrzeichen.

Gruene Woche Jubilaeum Frankreich
Bis 1986 war in Frankreich der Preis einer Baguette gesetzlich geregelt © dpa/APA
 

Das oder auch die Baguette gehört zu Frankreich wie Rotwein, Camembert und Baskenmütze. Jetzt wollen die französischen Bäcker, dass das Stangenweißbrot auf die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UN-Kulturorganisation UNESCO kommt. Der Vorsitzende der nationalen Bäckerinnung CNPBF, Dominique Anract, sagte der Zeitung "Le Parisien" vom Freitag, er werde Staatspräsident Emmanuel Macron bitten, den Vorstoß zu unterstützen. Im Radio RTL führte Anract weiter aus, das "wunderbare" Produkt aus Mehl, Wasser, Salz und Hefe sei wie der Pariser Eiffelturm eines der wichtigsten französischen Wahrzeichen. Im Dezember hatte die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) bereits die "Kunst des neapolitanischen Pizzabäckers" in die Liste aufgenommen.

2015 hatten sieben französische und 20 italienische Bäcker bei der Welt-Expo in Mailand ein 122,4 Meter langes Baguette gebacken. Das Mega-Brot stellte den bisherigen Rekord von 111 Metern ein und schaffte es somit ins Guinness Buch.

Kommentare (1)

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CuiBono
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3
Lesenswert?

Guter Ansatz

Was bei UNS als Baguette verkauft wird, spottet großteils jeder Beschreibung und hat mit dem originären französischen Produkt aber auch schon gar nichts zu tun.

Das gilt übrigens auch für die diversen Ciabatas und ähnliches.

Pures rein profitorientiertes Marketing der Industrie und des Handels.

Pfui, einfach - Hände weg von dem Zeugs!

Übrigens - nach elendslangem Suchen nach einem guten ehrlichen Schwarzbrot in gleichbleibender Qualität sind wir (wieder) bei Marinitsch aus Moosburg gelandet.

Einfaches Probieren bzw. Parallelverkosten mit etwas guter Butter (und sonst nix) überzeugt.

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