Klagenfurt Die Schauplätze von "Harri Pinter, Drecksau"

In Klagenfurt hat Pinter an vielen Orten Spuren hinterlassen.

KAC-Stüberl

Enttäuschte Hoffnungen: Wo ist die geniale KAC-Kneipe? Das haben sich viele Kinobesucher im ersten Moment gefragt. Wer selbst einmal hin möchte, um mit den Legenden zu feiern, wird leider enttäuscht. Das KAC-Stüberl gibt es in Wirklichkeit nicht. Gedreht wurden die Szenen in der ehemaligen Bullet Bar in der Rosentaler Straße in Velden. Von außen deutet nur wenig auf die Partys hin, die die KAC-Legenden im Film gefeiert haben. Neben zahlreichen Bieren werden den KAClern in der Bullet Bar auch einige schwer zu akzeptierende Erkenntnisse serviert. Die ehemalige Bar ist die einzige Kulisse, die sich nicht in Klagenfurt befindet.

KLZ/Traussnig

Kiosk

Wo es noch Gabelbissen gibt: Seine beste Zeit hat der legendäre Gabelbissen schon hinter sich. Eine Parallele zu Harri Pinter? Gut möglich. Im Film gönnt sich der Ex-Eishockey-Star neben einem kühlen Bier auch den mayonnaiselastigen Snack mit der Geleehaube. Der Kiosk im Film ist auch im Original einer. In der Kraßnigstraße nahe dem LKH befindet sich der bekannte „Kiosk Piccolino“, wo man bis in die Abendstunden alles bekommt, was zuhause gerade fehlt. „Der Kiosk eignete sich deshalb so gut, weil es auch einen Sitzbereich gibt, von dem Ines ihren Harri beobachtet, wie er im Auto sitzt und vorgibt, in der Disco zu sein“, sagt Producerin Annemarie Pilgram.

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Pinters Zuhause

„Besser Wohnen“ in Welzenegg: Dem Stadtteil Welzenegg haben die Produzenten eine wichtige Rolle zukommen lassen. Er ist die Heimat von Harri Pinter und Langzeitfreundin Ines Pontiler. Die Wohnung der beiden befindet sich im Hermannstädterweg 18. Für die Nacht- und Außenaufnahmen wurde vor dem Wohnblock mit der Hausnummer 18 gedreht. Das Spielgerüst, vor dem Pinter um Pontilers Hand anhält und auf dem er sich nach einer Schlägerei mit ihrem neuen Freund erholt, wurde extra für den Dreh aufgebaut. Nicht weit weg befindet sich aber eines eigens für die Kinder der Siedlung. Während den Dreharbeiten mussten dort Straßen gesperrt und das Parkverbot erweitert werden.

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Disco

Bad-Taste-Party in der Burg: Da wurde die Zeit um einige Jahrzehnte zurückgedreht. Im Szenelokal Burg in der Klagenfurter Innenstadt will Harri Pinter nach dem Rauswurf bei seiner Freundin auf andere Gedanken kommen. Bedingt gelingt ihm das auch. Während die Outfits an eine „Bad Taste Party“ erinnern, fühlen sich Pinter, KAC-Kollege Norbert Flasch und Pressemann Dörki Potschevaunig sichtlich in ihrem Element. Laut Graf-Film gibt es auch einen besonderen Grund, warum man Harri und Co in die Burg geschickt hat. „Der plüschige 80er-Jahre-Style der Bar passte einfach perfekt zu unserer Geschichte“, sagt Producerin Annemarie Pilgram.

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Sepp-Puschnig-Halle

Kleine Halle für die kleinen Stars: Große Tragödien und ein ebenso großer Erfolg spielten sich in der Sepp-Puschnig-Halle ab. Als Harri Pinter die  Nachwuchshoffnung Luka Sereinig über den Haufen fuhr und dabei schwer verletzte, schien seine Trainerkarriere beendet. Dass er nur wenige Wochen später mit seinem Team den Meistertitel feiern durfte, sorgte wie die Versöhnung mit seiner Freundin für ein Happy-End. Dass man auf die kleine Halle ausweichen musste, hat einen Grund. Weil es der KAC im Vorjahr bis ins Finale geschafft hat, wurde auch die Saison immer länger und das Filmteam musste für die Szenen am Eis umziehen.

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Fahrschule

Am Fuße der Karawanken: Auch für viele Klagenfurter war dieser Drehort auf Anhieb nicht gleich zu erkennen. Der Blick auf die Karawanken im Hintergrund der Fahrschule, für die Harri Pinter arbeitet, hat die Himmelsrichtung zwar verraten. Das hellgrüne Gebäude hat bei vielen Kinobesuchern aber für Rätselraten gesorgt. Es handelt sich dabei um das ehemalige Autohaus Wurm in der Keutschacherstraße. Gedreht wurde nur im Außenbereich. Dennoch musste das Gebäude vor den Aufnahmen für den Film adaptiert werden. Mit seinem Fahrschulauto ist Pinter in ganz Klagenfurt unterwegs, was immer wieder für schöne Aufnahmen der Stadt sorgt.

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