FH KärntenEin Armband, das Leben retten kann

Informationen, die über Leben und Tod entscheiden, will eine neue Medizintechnik-Firma für Risikopatienten auf Armbändern speichern. Die Software kommt von der FH.

Jürgen Thierry betreut die Informationstechnik dieses Projekts
Jürgen Thierry betreut die Informationstechnik dieses Projekts © KK
 

Wer an seltenen Krankheiten leidet, hat es doppelt schwer: Die Pharmaindustrie zum einen kümmert sich nicht besonders um die Erforschung von Medikamenten, weil kein großer Absatzmarkt besteht. Zum anderen sind Menschen mit kaum bekannten Leiden gefährdet, in Notfällen falsch behandelt zu werden.

Der Kärntner Unternehmer Bernhard Monai kennt diese Sorgen: Beide seiner Töchter leiden an Glykogenose 1b, einer seltenen Stoffwechselerkrankung. Eine falsche Behandlung durch Notärzte oder Sanitäter, die von diesem Zustand der Mädchen nichts wissen, könnte fatale Folgen haben. Monai gründete daher eine Firma, die mit der FH und dem Uhrbandhersteller Hirsch ein Notfallarmband für Menschen mit seltenen Krankheiten entwickelt.

Das Armband soll alle wichtigen Informationen enthalten, die Ersthelfer brauchen, um die Patienten richtig zu versorgen. Ein Zahlencode am Armband, der von einer Smartphone-App ausgelesen werden kann, reicht aus, um den Rettern alles Nötige zu kommunizieren. Ein NFC-Chip im Armband speichert die Information separat und kann ebenfalls ausgelesen werden.

Der Medizintechnik-Studiengang der FH, unter Projektleitung von Jürgen Thierry, entwickelt dafür die Software und die Datenbank. Medizinisches Know-how wird von der Meduni Salzburg beigesteuert.

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