FH Kärnten

Waltraud Grillitsch: „Wir haben mit JeKi über 1000 Kinder erreicht“

Positive Bilanz für Sparkling-Science-Projekt „JeKi“, bei dem Kinder und Jugendliche selbst zu Kinderrechten forschen konnten.

Studienleiterin Waltraud Grillitsch
Studienleiterin Waltraud Grillitsch © KK/FH Kärnten/Bauer
 

Das Sparkling-Science-Projekt „JeKi“, bei dem Kinder und Jugendliche selbst zu Kinderrechten forschen konnten, ist abgeschlossen. Wie viele junge Menschen wurden damit erreicht?
WALTRAUD GRILLITSCH: 167 Schüler von sechs bis 19 Jahren aus neun Schulklassen waren direkt an Projektaktivitäten beteiligt. Durch projektbezogene Veranstaltungen oder Ausstellungen wurden weitere 1066 Schüler indirekt erreicht.

Welche Ergebnisse aus dem JeKi-Projekt haben Sie besonders überrascht?
Überrascht hat mich, dass viele Erwachsene denken, Kinder hätten ohnehin zu viele Rechte und dass sie häufig sofort mehr Pflichten einfordern. Kinder und Jugendliche können ihre Handlungsspielräume mit Wissen zu Kinderrechten hingegen realistischer einschätzen und zeigen sich – nach der anfänglichen Austestung von Grenzen – kooperativ und aushandlungsbereit.

Welche Lehren lassen sich für Politik und Schule ziehen?
Kinder und Jugendliche beteiligen sich gerne, sofern sie auch gehört werden. Sie akzeptieren aber auch Grenzen, die gut begründet sind.

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