Noch immer keine Spur vom "Waldmenschen"
Ein 27-jähriger Deutscher ist im Lavanttal auf der Flucht. Seine Lebensgefährtin und das gemeinsame Baby wurden in einem Frauenhaus untergebracht.

Foto © KKSo tritt der Flüchtige im Internet auf
Wie vom Erdboden verschluckt scheint jener Deutsche, den die Polizei im Grenzgebiet zwischen Kärnten und der Steiermark vermutet. "Es gibt keine Spur von dem Mann", sagt ein Ermittler. Der 27-Jährige, seine Lebensgefährtin und ihr gemeinsames Baby waren in der Vorwoche am Lamprechtsberg, einem Waldgebiet zwischen Ettendorf und Soboth, von Schwammerlsuchern entdeckt worden. Während die 25-Jährige und das Neugeborene in einem Frauenhaus untergebracht wurden, ist der Mann auf der Flucht. Ob in Kärnten, der Steiermark oder jenseits der Staatsgrenze in Slowenien ist völlig offen.
Der Mann, er ist Sohn einer christlichen Missionsfamilie, ist im Jahr 2006 zum Islam übergetreten. Er soll auch Kontakte zu als extremistisch eingestuften Moslems gehabt haben. Der Deutsche soll auf seiner zweijährigen Wanderschaft durch mehrere österreichische Bundesländer mehrere Einbrüche begangen und dabei ein Gewehr erbeutet haben.









