Pläne für Pflegeheim präsentiert
Spatenstich für Pflegeheim in St. Gertraud erfolgt im Februar. Bis zu 60 Arbeitsplätze entstehen.

Foto © Monsberger
Vorgestellt wurden gestern in Frantschach-St. Gertraud die Pläne des neuen Pflegeheimes. Nun soll es Schlag auf Schlag gehen, bereits im Februar erfolgt der Spatenstich. Mit dem Heim werden 75 Pflegebetten, zehn Betten für eine Tagesstätte sowie sechs Kurzzeit-Pflegeplätze geschaffen. Gesamtkosten: rund neun Millionen Euro. Die Kosten übernimmt der künftige Betreiber, die "DDr. Stephan Wagner GmbH", 2,3 Millionen Euro steuert das Land als Darlehen bei.
"Damit entstehen zwischen 50 und 60 hochqualifizierte Arbeitsplätze", so Landesrat Christian Ragger (FPK) bei der Präsentation. Frantschachs Bürgermeister Günther Vallant (SPÖ) sprach von einem wirtschaftlichen Impuls, mit dem der Abwanderung entgegengewirkt werden könne.
Die Gruppe "DDr. Stephan Wagner GmbH" betreibt im Lavanttal bereits das Gesundheitsresort Bad St. Leonhard sowie das Thermalbad Weissenbach in St. Margarethen. "Für die Gemeinde war vor allem die Qualität ausschlaggebend", so Vallant.
Standort im Ortszentrum
Bezüglich des Standortes war es laut Vallant wesentlich, dass die Menschen nicht außerhalb des Ortszentrums betreut werden. Deshalb wird das Pflegeheim auf einem früheren Holzlagerplatz der Firma Mondi gebaut. "Wir wollen ein Kommunikationszentrum für Senioren und Gemeinde sein", so Stephan Wagner. Deshalb soll vor dem Altenheim ein neuer Ortsplatz entstehen, zusätzlich sollen die Pensionistenvereine die Heim-Räumlichkeiten gratis benützen können.
Integration
Laut Architekt Gerhart Hinterwirth soll in Anschluss an den bestehenden "Schlecker"-Markt im Ortszentrum nahe des geplanten Pflegeheims ein weiterer Einkaufsmarkt sowie ein Friseur, ein Café und ein Gastgarten entstehen. Damit sollen die Senioren im Gemeindeleben voll integriert bleiben.
Mit der Fertigstellung des Pflegeheims ist laut Ragger Ende 2010 oder Anfang 2011 zu rechnen. In einem weiteren Schritt soll bis Ende 2012 mit dem Bau von Wohnungen für betreuungsbedürftige Menschen, Mietwohnungen für Jungfamilien und Geschäftsflächen begonnen werden.








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