Der Lehrer, der aus der Kälte kam
Eine coole Sache! Edward Shanley lebt in Alaska. Bis Juni ist er aber im Lavanttal stationiert. Er hilft Wolfsberger Schülern beim Englischlernen.

Foto © FritzlEdward Shanley beim Unterricht an der HAK Wolfsberg. Dem Mann aus Alaska gefällt das Lavanttal
Shanleys Heimatstadt ist Juneau, Hauptstadt des nördlichsten US-Bundesstaates Alaska. "Da gibt es im Winter nur fünf Stunden Tageslicht." Deshalb schätzt er das Wetter in Österreich sehr. Seit drei Monaten ist Edward Shanley als Fremdsprachenassistent für den Englischunterricht an der HAK und an der HTL Wolfsberg tätig.
Austauschstudent. Bereits vor drei Jahren verbrachte er ein Jahr als Austauschstudent in Salzburg. Seitdem lässt ihn Österreich nicht mehr los. "Ich bin ein begeisterter Schifahrer und Bergsteiger. Und hier gibt es wunderbare Berge", so Shanley. In Wolfsberg ist er durch Zufall gelandet. "Ich habe mich als Fremdsprachenassistent beworben und wurde ins Lavanttal geschickt." Bereut hat er es nicht, er fühlt sich wohl im Tale.
Speck und Sauerkraut. Besonders das Kärntner Essen hat es ihm angetan. So gehören Speck, Knödel und Sauerkraut mittlerweile zu seinen Lieblingsspeisen. Der Sportbegeisterte hat am Wochenende natürlich auch die Schirennen in Kitzbühel via TV verfolgt. "Es ist schade, dass dieser Sport in den USA nicht so einen hohen Stellenwert besitzt", sagt Shanley. Von seinen Schülern ist der Fremdsprachenassistent begeistert. "Amerikanische Studenten lernen viel weniger Fremdsprachen als ihre österreichischen Kollegen."
Themen. Im Moment wird im Unterricht über die US-Präsidentenwahl diskutiert. Eine Prognose möchte der 26-Jährige nicht abgeben, aber einen Wunschkandidaten gibt es: "Ich würde es begrüßen, wenn der nächste Präsident Barack Obama heißen würde." Bis Anfang Juni wird er noch in Wolfsberg unterrichten, danach geht es zurück nach Alaska.
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Bild vergrößernAlaska bietet dem 26-Jährigen wunderbare Plätze zum FliegenfischenFoto © kk/privat















