Zug um Zug ins Mittelfeld
Hypo Wolfsberg gewinnt in der Landesliga gegen Post Klagenfurt mit 5:3.
Hypo Wolfsberg fand sich quasi nach Halbzeit der Kärntner Liga bloß auf Position zehn. Nur 1,5 Punkte von einem Abstiegsrang, den Bad Eisenkappel derzeit innehat, entfernt. Dadurch erhöhte sich die Brisant gegen Post Klagenfurt, gelten diese doch eher zum erweiterten Kandidatenkreis der möglichen Absteiger. Brachten aber bislang 1,5 Zähler mehr aufs Punktekonto, hofierten sogar auf Rang sieben.
Der Start in die zweite Saisonhälfte mit sechs Begegnungen war aber in Spielrunde sechs dem realen Leistungspotenzial beider Vereine recht nahe. Favorit Wolfsberg diktierte auf einigen Brettern, erarbeitet sich auch sichtbare Vorteile, die aber nicht überall in direkte Zähler ausarteten: Quasi gegen den Trend punkteten die Lavanttaler diesmal nicht vorne, brachten sogar auf den ersten drei Brettern "nur" ein mickriges halbes Pünktchen mit einer forcierten Punkteteilung durch Gerald Waldmann auf den Spielbericht. Agierten aber hinten ab Brett drei hinaus furios bis zum achten, produzierten mit 4,5-Zählern eine nahezu perfekte Schachdemonstration. So brachten die Wolfsberger das enorm wichtige 5:3 unter Dach und Fach, und setzten zum Sprung ins anvisierte und vor allem sichere Mittelfeld an.
Ergebnisse: Feistritz - Finkenstein 4:4, Maria Saal - Spittal 6:2, St. Veit - Die Klagenfurter 5,5:2,5, Feffernitz - Ruden 4,5:3,5, PSV Klagenfurt - Wolfsberg 3:5, Lienz - Bad Eisenkappel 4,5:3,5; Tabelle: 1. Feffernitz 6 Spiele/30 Punkte, 2. Maria Saal 6/30, 3. Lienz 6/25,5, 4. Die Klagenfurter 6/25, 5. Schachmaty Ruden 6/25, 6. St. Veit 6/24, 7. Feistritz/Paternion 6/23,5, 8. Wolfsberg 6/23, 9. Psv Klagenfurt 6/22,5, 10. Finkenstein 6/22,5, 11. Bad Eisenkappel 6/20, 12. Spittal 6/17















